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Das Leuchten der Stille
Dear John
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Regie
Lasse Hallström
Drehbuch
Jamie Linden
Produzenten
Marty Bowen, Wyck Godfrey, Ryan Kavanaugh
Genre Love-Story FSK 6 Filmlänge 102 min Land USA Kinostart 06.05.2010 DVD-Start 21.10.2010 Blu-ray-Start 21.10.2010 Verleih Kinowelt |
Story
Als sich die hübsche Studentin Savannah und der Berufssoldat John zum ersten Mal treffen, wissen sie beide, dass sie die Liebe fürs Leben gefunden haben. Das einzige Problem ist, dass John in Deutschland stationiert ist und es noch einige Zeit dauert, bis er aus dem Dienst entlassen wird. Doch die beiden beschließen, dass ihre Liebe stark genug ist und sie die restliche Zeit, die John bei der Armee auf einem anderen Kontinent verbringen muss, überstehen kann. Also wartet das junge Paar sehnsüchtigst auf den Tag, an dem es wieder vereint wird. Doch dann kommt alles anders als geplant. Die Anschläge des 11. September 2001 erschüttern Amerika und John entscheidet sich aus Liebe zu seinem Vaterland dazu, seinen Wehrdienst zu verlängern und in den Krieg in den Irak zu ziehen. Währenddessen verliebt sich Savannah in einen anderen Mann und beendet die Beziehung zu John. Dieser jedoch kann die Liebe seines Lebens nicht vergessen…
Schauspieler
Amanda Seyfried, Channing Tatum, Henry Thomas
Scott Porter, Richard Jenkins, D.J. Cotrona, Cullen Moss, Gavin McCulley, Jose Lucena Jr., Keith Robinson, Scott Porter, Leslea Fisher, David Andrews
Filmkritik von Kathrin Lang
Bestsellerautor Nicholas Sparks hat in den vergangenen Jahren bereits so einige herzerwärmende Liebesgeschichte verfasst. Nicht selten wurde auch Hollywood auf Sparks Romane mit Taschentuchgarantie aufmerksam und setzte die gefühlsvollen Zeilen für die große Leinwand um. Nicht immer erfolgreich: Nach dem weniger geglückten „Das Lächeln der Sterne“ (2008) und dem erst kürzlich adaptierten „Mit Dir an meiner Seite“ (2010) war es an der Zeit mal wieder für positive Schlagzeilen mit einer Nicholas Sparks Verfilmung zu sorgen. Mit „Das Leuchten der Stille“ gelingt dies gleich in mehrere Hinsicht:
Leichthin lässt sich behaupten, dass der Amerikaner Nicholas Sparks mit seinen Romanen zumeist eine leicht kitschige, gar überromantische Ader mit tragischem Einschlag zu Tage fördert. Gerade dadurch bestechen jedoch seine Romane, die mittels einfühlsamer Sprache eine traumhafte, aber nicht selten auch schicksalhafte Geschichte erzählen. Was als geschriebenes Wort toll funktioniert, ist in seiner Umsetzung für die große Leinwand zumeist jedoch die größte Herausforderung: Sentimental und emotional darf es sein, gerne auch romantisch, aber bitte nicht all zu kitschig. „Das Leuchten der Stille“ gelingt diese schwierige Gratwanderung einwandfrei. Das junge Darstellerduo Amanda Seyfried und Channing Tatum liefert eine Darstellung ab, die die feinen Nuancen einer noch jungen aber sehr starken Liebe authentisch auskundschaftet. Das schwere Schicksal, ihre frische Liebe getrennt voneinander aufrechterhalten zu müssen, wird von den beiden Mimen toll für die Kamera umgesetzt. Obwohl der Herzschmerz groß ist, versinken die Protagonisten nicht in dem kitschigen Liebeskummerabgrund. Anstatt diese durchaus naheliegende Möglichkeit zu ergreifen, trotzen Seyfried und Tatum der leichten Versuchung und liefern stattdessen ein starkes Schauspiel ab, das die wahren Gefühle eines jungen Pärchens authentisch zur Schau stellt.
Angenehme Tiefe wird dem romantischen Drama zudem durch die Figur Mr. Tyree, gespielt von Richard Jenkins, verliehen. Seit jeher ein Garant für glaubhafte Rollenumsetzung, liefert der Amerikaner auch in „Das Leuchten der Stille“ eine durchweg überzeugende Darstellung ab. Als alleinerziehender Vater und unerkannter Autist stellt seine Rolle einen tollen Gegenpart zu der parallel verlaufenden Liebesgeschichte dar. Vor allem Channing Tatum läuft in Szenen, die er zusammen mit Richard Jenkins spielt, zur Hochform auf. Als problematisches Vater-Sohn-Gespann steuern die beiden Akteure dem Film eine weitere überzeuge Erzählebene bei.
Mit Regisseur Lasse Hallström, der uns in der Vergangenheit bereits etliche tolle Filme beschert hat, konnte „Das Leuchten der Stille“ eine hervorragende ‚führende Hand‘ für sich gewinnen. Souverän setzt Hallström die sentimentale Geschichte von Beststellerautor Nicholas Sparks für unsere Leinwände um. Romantische Herzen und begeisterte Leser dürfen sich freuen. „Das Leuchten der Stille“ hält was die überzeugende Buchvorlage verspricht: Eine herzerwärmende Geschichte, voller Romantik und wahrer Emotionen!
Wissenswertes
Das Drehbuch zu "Das Leuchten der Stille" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Bestsellerautor Nicholas Sparks.
Der Film wurde im englischen Original mit deutschen Untertiteln gesehen und bewertet.

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Kommentare
Shruikan schreibt am 19.01.11, 20:53
Ein toller Film für alle Fans von romantischen Liebesgeschichten mit Drama-Einschlag. Besonders die beiden Hauptdarsteller harmonieren auf eine unglaublich stimmige Art und Weise miteinander und verkörpern ihre Rolle mehr als glaubhaft. Toll!
love-channing-** schreibt am 18.09.10, 14:09
CHANNiiNG TATUM ?
ii LOVE YOU.
YOU ARE SO HOT .
I*M YOUR BIGGEST FAN :-*
