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Green Lantern
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Regie
Martin Campbell
Drehbuch
Greg Berlanti, Michael Goldenberg, Michael Green, Marc Guggenheim
Produzenten
Donald De Line, Greg Berlanti
Genre Comic-Verfilmung FSK 12 Filmlänge 114 min Land USA Kinostart 28.07.2011 DVD-Start 02.12.2011 Blu-ray-Start 02.12.2011 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Hal Jordan ist ein unberechenbarer Faktor – vor allem wenn er in der Kabine seines Kampfjets sitzt. Keiner weiß so genau, was geschieht, wenn man ihm nur ein Quäntchen Verantwortung überträgt. Er ist eine nicht einschätzbare Kraft, ein Risiko. Umso verwunderlicher ist es also, dass ausgerechnet er auserwählt wird, etwas viel größeres zu werden, als ein Mensch.
Seit Jahrhunderten geben die Green Lantern im Universum acht auf die Kreaturen, die in ihm leben. Es gibt Tausende von ihnen, die einen Eid darauf geschworen haben, ihre Galaxien zu beschützen – koste es, was es wolle. Doch es zieht eine neue Gefahr auf, die alle Green Lantern vernichten könnte. Abin Sur ist einer der besten und erfahrendsten Green Lantern, und selbst er muss sich gegen diesen Feind geschlagen geben. Sein Ring, aus der ein Green Lantern seine Macht bezieht, sucht sich zum ersten Mal in der Geschichte einen Menschen aus. Doch hat Hal Jordan das Zeug zum Helden?
Schauspieler
Ryan Reynolds, Blake Lively, Peter Sarsgaard, Mark Strong, Tim Robbins, Jay O. Sanders, Taika Waititi, Angela Bassett, Mike Doyle, Nick Jandl, Dylan James, Gattlin Griffith, Jon Tenney, Leanne Cochran, Temuera Morrison, Jeff Wolfe
Filmkritik von Thomas Ays
„Green Lantern“ stammt aus dem Hause DC-Comics. Hal Jordan ist also ein Kollege von Clark Kent (Superman) und Bruce Wayne (Batman). Die Inszenierung passt sich diesen beiden Konkurrenten entsprechend an und lässt dieses Jahr einen neuen Superhelden unsere Leinwände stürmen. Martin Campbell („Casino Royale“) ließ in seinem Film keine Möglichkeit unversucht, diese Comicverfilmung so straff wie möglich zu inszenieren. Ein Versuch, der nur als absolut gelungen bezeichnet werden kann. Keine Minute dieser fast zwei Stunden Hollywood-Effekt-Kino ist langweilig oder unnötig. Die Drehbuchautoren Greg Berlanti, Michael Goldenberg, Michael Green und Marc Guggenheim haben sich ein stimmiges und packendes Skript einfallen lassen, in das Campbell wunderbar einen Special-Effect nach dem anderen einbauen konnte. 2011 wird es giftgrün – und wir sind froh, dass es endlich auch Hal Jordan auf die große Leinwand geschafft hat.
Viele Schauspieler waren im Gespräch für die Titelrolle. Sam Worthington, Chris Pine und Bradley Cooper genauso, wie Justin Timberlake und Jared Leto. Bekommen hat den Hauptpart der Sexiest Man Alive: Ryan Reynolds. Eine exzellente Wahl, schließlich wissen Kinofans schon lange, dass der smarte Kanadier mehr kann, als nur umwerfend gut auszusehen. In „Green Lantern“ liefert er eine passende und glaubhafte Vorstellung ab, die gefällt und vor allem Lust auf (viel) mehr macht.
„Green Lantern“ hat nicht die Düsternis von „Batman Begins“ oder die Übertriebenheit von „Superman“. „Green Lantern“ hat starke Schauspieler, absolut überzeugende und großartig in Szene gesetzte Effekte und eine kurzweilige und unterhaltsame Geschichte. Kurz: Ein Hollywood-Blockbuster für den Kinosommer 2011.
"Green Lantern" wurde im englischen Original mit deutschen Untertiteln, außerdem in 3D gesehen und bewertet.