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The Virgin Suicides - Verlorene Jugend
The Virgin Suicides
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Regie
Sofia Coppola
Drehbuch
Sofia Coppola
Produzenten
Francis Ford Coppola, Julie Costanzo, Dan Halsted, Chris Hanley
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 97 min Land USA Kinostart 16.11.2000 DVD-Start 30.03.2007 Verleih AL!VE |
Story
Die fünf Lisbon Schwestern, im Alter zwischen zarten 13 und 17 Jahren, wachsen übermäßig behütet in ihrem Elternhaus auf. Aus Angst vor möglichen Gefahren, die der Umgang mit Gleichaltrigen mit sich bringen könnte, wird den Schwestern nahezu jeglicher Kontakt zur Außenwelt verboten. Vor allem vor männlichen Wesen sollen die Mädchen, eins hübscher und geheimnisvoller als das andere, beschützt werden. Erst als sich die jüngste der Schwestern die Pulsadern aufschneidet und nur durch viel Glück mit dem Leben davonkommt, überdenken Mr. und Mrs. Lisbon ihre Erziehungsmethode. Der behandelnde Arzt rät dringlich dazu die Mädchen mehr zu sozialisieren. Also veranstalten die Lisbons eine Party – die allerdings weniger glücklich damit endet, dass die jüngste Tochter doch einen Weg findet ihrem Leben endgültig ein Ende zu setzen. Für die vier verbleibenden Schwestern ein Schock, den sie nur schwer überwinden können…
Schauspieler
James Woods, Kathleen Turner, Kirsten Dunst, Josh Hartnett, Michael Paré, Hanna R. Hall, Chelse Swain, A.J. Cook, Leslie Hayman, Danny DeVito, Scott Glenn, Jonathan Tucker, Anthony DeSimone, Giovanni Ribisi, Hayden Christensen, Lee Kagan, Robert Schwartzman, Noah Shebib
Filmkritik von Kathrin Lang
Filme, die sich mit den großen und kleinen Problemen von Teenagern auseinandersetzten, gibt es auf dem Filmmarkt zuhauf. Selten allerdings wurde dieses Thema so facettenreich und aufrichtig in Szene gesetzt wie in Sofia Coppolas „The Virgin Suicides – Verlorenes Leben“. Anhand des traurigen Schicksals der fünf Lisbon Schwestern, die unter dem strengen Regiment ihrer Eltern heranwachsen, erzählt Sofia Copolla eine Geschichte, die authentisch, wie direkt aus dem Leben gegriffen erscheint und daher umso mehr ans Herz geht. Alle Sentimentalitäten und Klischees weitgehend umschiffend, geling es „The Virgin Suicides – Verlorenes Leben“ überaus tragisch, aber absolut brillant zu unterhalten. Der Figurenzeichnung haftet etwas Besonderes, gar Verzauberndes an. Die fünf Schwestern verbergen in ihrem unglücklichen Dasein etwas Geheimnisvolles, das sie durch diesen Film mit dem Zuschauer auf berührende Weise teilen. Vor allem Kirsten Dunsts Darbietung hat an dieser Stelle lobende Worte verdient. Als Schwester Lux durchläuft sie die stärkste Wandlung innerhalb der Erzählung und meistert jede Station schlicht fabelhaft. Nicht grundlos wurde sie für ihre Leistungen 2000 für den YoungStar Awards nominiert.
Mit „The Virgin Suicides – Verlorene Jugend“ hat uns Drehbuchautorin und Regisseurin Sofia Copoola ein umwerfendes Drama beschert, das sich nicht nur mit dem Leben unglücklicher Teenager auseinandersetzt, sondern das tragische Thema Selbstmord vielseitig, kreativ und spannend beleuchtet.
"The Virgin Suicides - Verlorene Jugend" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jeffrey Eugenides.
