Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Schock Labyrinth
Senritsu meikyû 3D
|
Regie
Takashi Shimizu
Drehbuch
Daisuke Hosaka
Produzenten
Dai Miyazaki, Satoru Ogura, Masayuki Tanishima
Genre Horror FSK 16 Filmlänge 89 min Land Japan Kinostart 13.05.2010 DVD-Start 19.11.2010 Verleih Senator Film |
Story
Als das Mädchen Juki im Geisterhaus eines Vergnügungsparks auf mysteriöse Weise verschwindet, ist das ein Schock für ihre Familie und für ihre Freunde. Zehn Jahre später, als zumindest für die Freunde schon Gras über den schrecklichen Vorfall gewachsen ist, kommt es jedoch zu einem Wiedersehen unerklärlichen und mysteriösen Wiedersehen. Motoki, Rin und Ken trauen ihren Augen kaum, als Juki auf einmal in ihrer Wohnung kollabiert. Yuki ist völlig verstört und wird sogleich ins Krankenhaus gebracht. Dort angekommen, erinnern sich die Freunde an das grausame Erlebnis von vor zehn Jahren zurück. Als Juki wieder zu ihrem Bewusstsein findet, wandelt sich das Krankenhaus plötzlich in das Gruselkabinett von damals und alte Erinnerungen werden hautnah nachempfunden...
Schauspieler
Ai Maeda, Yûya Yagira, Suzuki Matsuo, Shôichirô Masumoto, Ryo Katsuji, Erina Mizuno, Misako Renbutsu
Filmkritik von Kathrin Lang
Als „Schock Labyrinth“ im Mai 2010 in den deutschen Kinos anlief, wurde der Film für seine herausragende 3D-Technik gefeiert. Die Presse bescheinigte Regisseur Takashi Shimizu eintönig mit seinem Gruselschocker neue Möglichkeiten der 3D-Technik ausgelotet und überzeugend zum Einsatz gebracht zu haben. Vor allem deshalb war „Schock Labyrinth“ in aller Munde und sorgte für gut gefüllte Kinosäle. Was nun, einige Monate später, auf der DVD und ohne 3D-fähigen Fernseher noch übrig bleibt, ist jedoch kaum mehr als ein durchschnittlicher Horrorfilm im typischen Japan-Grusel-Format. Wer bereits bei den japanischen Versionen von Horrorschockern – wie in etwa „The Call“ mitsamt Fortsetzungen oder der Originalvariante von „Ring“ - gelangweilt in die Röhre starrte, der wird sich von „Schock Labyrinth“ kaum unterhaltener fühlen. Ohne die 3D-Technik bleibt von dem japanischen Gruselfilm kaum noch etwas übrig, das lobenswert erscheint. Die Schauspieler finden nicht in ihre Rollen, liefern ein mehr als hölzernes und unauthentisches Spiel ab. Auch die Story hat, trotz tollem Spiel- und Schauplatz (das am Fuße des Berges Fuji gelegene Gruselkabinett namens 'Cho Senritsu Meikyu'), nichts Neues zu erzählen und fällt wegen Mangel an Überraschungen und neuer Ideen durch. Waschechte Fans des japanischen Horrorkinos dürften dennoch ihre Freude haben. Alle anderen sollten „Schock Labyrinth“ jedoch tunlichst meiden.
Nach Takashi Shimizus Erfolg mit dem von Sam Raimi produzierten „The Grudge" kommt vom Meister des subtilen Horrors Japans erster realer 3D-Spielfilm.