Schock Labyrinth

Senritsu meikyû 3D

Filmplakat Schock Labyrinth
Regie Takashi Shimizu  Drehbuch Daisuke Hosaka  Produzenten Dai Miyazaki, Satoru Ogura, Masayuki Tanishima 
Genre Horror  FSK 16  Filmlänge 89 min
Land Japan  Kinostart 13.05.2010  DVD-Start 19.11.2010  Verleih Senator Film

Story

Als das Mädchen Juki im Geisterhaus eines Vergnügungsparks auf mysteriöse Weise verschwindet, ist das ein Schock für ihre Familie und für ihre Freunde. Zehn Jahre später, als zumindest für die Freunde schon Gras über den schrecklichen Vorfall gewachsen ist, kommt es jedoch zu einem Wiedersehen unerklärlichen und mysteriösen Wiedersehen. Motoki, Rin und Ken trauen ihren Augen kaum, als Juki auf einmal in ihrer Wohnung kollabiert. Yuki ist völlig verstört und wird sogleich ins Krankenhaus gebracht. Dort angekommen, erinnern sich die Freunde an das grausame Erlebnis von vor zehn Jahren zurück. Als Juki wieder zu ihrem Bewusstsein findet, wandelt sich das Krankenhaus plötzlich in das Gruselkabinett von damals und alte Erinnerungen werden hautnah nachempfunden...

Schauspieler

Schock Labyrinth Ai Maeda, Yûya Yagira, Suzuki Matsuo, Shôichirô Masumoto, Ryo Katsuji, Erina Mizuno, Misako Renbutsu

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 2 von 5 Ms Schock Labyrinth Als „Schock Labyrinth“ im Mai 2010 in den deutschen Kinos anlief, wurde der Film für seine herausragende 3D-Technik gefeiert. Die Presse bescheinigte Regisseur Takashi Shimizu eintönig mit seinem Gruselschocker neue Möglichkeiten der 3D-Technik ausgelotet und überzeugend zum Einsatz gebracht zu haben. Vor allem deshalb war „Schock Labyrinth“ in aller Munde und sorgte für gut gefüllte Kinosäle. Was nun, einige Monate später, auf der DVD und ohne 3D-fähigen Fernseher noch übrig bleibt, ist jedoch kaum mehr als ein durchschnittlicher Horrorfilm im typischen Japan-Grusel-Format. Wer bereits bei den japanischen Versionen von Horrorschockern – wie in etwa „The Call“ mitsamt Fortsetzungen oder der Originalvariante von „Ring“ - gelangweilt in die Röhre starrte, der wird sich von „Schock Labyrinth“ kaum unterhaltener fühlen. Ohne die 3D-Technik bleibt von dem japanischen Gruselfilm kaum noch etwas übrig, das lobenswert erscheint. Die Schauspieler finden nicht in ihre Rollen, liefern ein mehr als hölzernes und unauthentisches Spiel ab. Auch die Story hat, trotz tollem Spiel- und Schauplatz (das am Fuße des Berges Fuji gelegene Gruselkabinett namens 'Cho Senritsu Meikyu'), nichts Neues zu erzählen und fällt wegen Mangel an Überraschungen und neuer Ideen durch. Waschechte Fans des japanischen Horrorkinos dürften dennoch ihre Freude haben. Alle anderen sollten „Schock Labyrinth“ jedoch tunlichst meiden.

Wissenswertes

Schock Labyrinth Nach Takashi Shimizus Erfolg mit dem von Sam Raimi produzierten „The Grudge" kommt vom Meister des subtilen Horrors Japans erster realer 3D-Spielfilm.



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