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Otto's Eleven
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Regie
Sven Unterwaldt
Drehbuch
Bernd Eilert, Otto Waalkes, Sven Unterwaldt
Produzenten
Hans-Otto Mertens, Malte Grunert, Jürgen Draabe
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 86 min Land Deutschland Kinostart 02.12.2010 DVD-Start 12.05.2011 Blu-ray-Start 12.05.2011 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Mitten auf der See leben fünf Männer auf einer kleinen und einsamen Insel namens Spiegeleiland. Ihr Leben finanzieren sie durch den Tourismus, der sich jedoch nicht gerade in einem Boom befindet. Dennoch malt der Maler Otto fleißig sein Watt, der Koch Pit kocht Kabeljau, PC-Nerd Artur tüftelt an seinem PC, Mike ist für alle Angelegenheiten in Sachen Fitness zuständig und Oskar für anfallende Modefragen. Als eines Tages der Casinobesitzer und Kunstsammler Jean Du Merzac der Insel einen Besuch abstattet, freuen sich die fünf Insulaner zunächst. Bald schon haben sie jedoch nichts mehr zu lachen, denn Du Merzac stiehlt ihnen den kostbarsten Gegenstand, den sie besitzen: Ein altmeisterliches Gemälde, das sich seit Generationen in Ottos Familienbesitz befindet. Kurzentschlossen brechen die fünf tapferen Männer auf, um sich ihr Eigentum wieder zurückzuholen...
Schauspieler
Otto Waalkes, Mirco Nontschew, Rick Kavanian, Max Giermann, Arnd Schimkat, Dorothea Walda, Sky Dumont, Jasmin Schwiers, Olli Dittrich, Stephanie Berger, Max Giermann, Sara Nuru, Jennifer Weller
Filmkritik von Kathrin Lang
Otto und seine Gags waren schon immer Geschmackssache. Selbst vor Jahrzehnten schieden sich die Geister an dem Ulk, den der Ostfriese für Film und Fernsehen produzierte. Was damals noch Geschmackssache gewesen sein mag, ist heute jedoch gänzlich indiskutable Kinounterhaltung. Waren die Komödie „7 Zwerge – Männer allein im Wald“ (2004) und zuletzt deren Fortsetzung „7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug“ (2006) mit bundesweit mehreren Millionen Zuschauer rein kommerziell gesehen noch ein Erfolg, dürfte der allseits bekannte Entertainer und Kult-Komiker mit „Otto’s Eleven“ 2010 nun nun endgültig von der Leinwand weg radiert werden.
Dass „Otto’s Eleven“ als Parodie auf die „Ocean’s“-Trilogie von Steven Soderbergh angelegt ist, lässt sich höchstens von dem Titel oder, alternativ, von der vorhergehenden Promotion-Aktion ableiten. Abseits davon erinnert an Ottos Klamauk-Verschnitt jedoch kaum etwas an die eleganten Männer rund um George Clooney und deren Coup. Nach Referenzen sucht man vergebens – außer einem gemeinsamen Handlungsort, dem Casino, scheint „Otto’s Eleven“ nur wenig mit der Hollywoodvorlage gemein zu haben. Es ist jedoch bei Weitem nicht nur die in die Irre führende Marketingstrategie, die „Otto’s Eleven“ zu einem der verwunderlichsten Filme des Jahres werden lässt: Abseits davon brüstet sich Otto mit haufenweise Nonsens-Dialogen ohne ersichtliche Pointen, mit einer geradezu gruselig idyllischen Kulissengestaltung („Studioatmosphäre“ lässt die Zuschauer im Kinosessel recht herzliche grüßen!), und mit einem Spannungsbogen, der in etwa so spannend ist, wie ein Stück Holz im Wald. Immerhin zeigen sich Otto und sein Ensemble von einer gewohnt albernen Seite. Die Frage, ob das nun gut oder eher schlecht ist, soll ebenso wie die Frage, ob wohl noch ein weiterer Otto-Film folgen wird oder nicht, an dieser Stelle unbeantwortet bleiben.
Nach 86 unendlich lang erscheinenden Filmminuten, bleibt nur ein Fazit zu ziehen: „Otto’s Eleven“, wenig Hirn, noch weniger Verstand und dabei nicht einmal lustig. Ottos Zeiten sind definitiv vorbei – dem werden wohl auch treue Fans beipflichten (müssen).
Wissenswertes
Kinofilme mit Otto Waalkes:
Otto - Der Film
Otto - Der neue Film
Otto - Der Außerfriesische
Otto - Der Liebesfilm
Otto - Der Katastrofenfilm
7 Zwerge - Männer allein im Wald
7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug
Otto' Eleven
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Kommentare
Dirk Wachholz schreibt am 05.12.11, 10:32
Leider werde ich wohl nie erfahren, ob Otto sein Bild zurück bekommt. Nach 40 Minuten hatte ich genug von diesem Film. Nichts neues, kaum ein Schmunzler, lediglich die jungen Schauspielerinnen im Casino sind - optisch - sehenswert. Das reicht nicht für Deutschlands einst besten Komiker. Mensch Otto, setz dich doch mal in Ruhe hin und schreibe neue Gags, du kannst das doch besser !
