Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Das Attentat
Ghosts of Mississippi
|
Regie
Rob Reiner
Drehbuch
Lewis Colick
Produzenten
Frederick Zollo, Nicholas Paleologos, Andrew Scheinman, Rob Reiner
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 130 min Land USA Kinostart 24.04.1997 Verleih Concorde Film |
Story
Am 12. Juni 1963 wird in Jackson, Mississippi der schwarze Bürgerrechtler Medgar Evers hinterrücks von dem bekennenden Rassisten Byron de la Beckwith erschossen. Er lässt seine Frau Myrlie und drei kleine Kinder zurück. Es ist ein schreckliches Verbrechen, das die Mühlen der Justiz jedoch nur schwer ankurbelt. Nach kurzer Zeit im Gefängnis wird Beckwith wieder frei gelassen, doch Myrlie hofft, dass der Mörder ihres Mannes doch noch seine gerechte Strafe verbüßen muss. Doch es geschieht erst mal nichts. Myrlie verzweifelt fast an dieser Ungerechtigkeit. Erst ganze dreißig Jahre später rollt der ehrgeizige Anwalt Bobby DeLaughter den scheinbar hoffnungslosen Fall wieder auf. Mit ungeahnten Folgen...
Schauspieler
Alec Baldwin, Whoopi Goldberg, James Woods, Virginia Madsen, Susanne Thompson, Craig T. Nelson, Lucas Black, Joseph Tello, Alexa Vega, William H. Macy, Ben Bennett
Filmkritik von Thomas Ays
Nach wie vor ist es ungemein wichtig, dass solche Geschichten, wie die aus „Das Attentat“, den Weg auf unsere Leinwände finden. Es kann nicht genug Mahnmale gegen Rassismus geben, die immer wieder zeigen, wie falsch dieser Weg ist und wohin er führen kann.
Leider ist Regisseur Rob Reiner („Misery“, „Eine Frage der Ehre“) kein eindrucksvolles Plädoyer gegen Fremdenfeindlichkeit gelungen. Die Inszenierung gestaltet sich als zäh und langatmig, was Atmosphäre kostet und den Zuschauer nicht berühren kann. Die Schauspieler sind jedoch umwerfend gut in ihren Rollen. Sowohl die OSCAR-Preisträgerin Whoopi Goldberg, als auch James Woods als Byron De La Beckwith sind herausragend und wissen mit ihren gespielten Figuren genial umzugehen.
„Das Attentat“ ist unterm Strich ein wichtiger Film, der jedoch nicht durchweg gelungen inszeniert wurde. Obwohl mit tollen Schauspielern besetzt, kann der Film seine Botschaft nicht eindrucksvoll an den Zuschauer übermitteln. Das macht aus „Das Attentat“ jedoch keinen schlechten Film, sondern lediglich durchschnittliche Drama-Kost mit wahren Hintergründen.
Von der amerikanischen Political Film Society gab es den Award für Menschenrechte.
