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Cowgirl
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Regie
Mark Schlichter
Drehbuch
Mark Schlichter
Produzent
Uwe Schott
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 84 min Land Deutschland Kinostart 09.12.2004 DVD-Start 02.06.2005 Verleih e-m-s GmbH |
Story
Endlich Abi, endlich raus dem der verschlafenen Kleinstadt. Paula freut sich auf nichts mehr, als auf die Erkundung der großen, weitern Welt. Zusammen mit ihrem Freund Max hat sie große Pläne geschmiedet. Als der Tag der Abreise gekommen ist, wartet Paula allerdings vergeblich auf ihren Traummann. Max ist wie vom Erdboden verschluckt und hat sich für die nächsten Jahre ohne große Worte aus dem Staub gemacht, um die Welt im Alleingang zu erobern. Derweilen lernt Paula den Versicherungsvertreter Edgar kennen. Die beiden heiraten und führen nun ein stinknormales Leben in der Kleinstadt. Anstatt die großen Abenteuer zu erleben und ein erfülltes Leben zu genießen, arbeitet Paula in einer Bücherei und ist nebenbei mehr oder weniger passionierte Hausfrau. Erst zehn Jahre nach ihrem Abitur trifft Paula bei einem Klassentreffen wieder auf Max. Diese Begegnung bringt endlich wieder frischen Wind in ihren öden Alltagstrott.
Schauspieler
Alexandra Maria Lara, Wotan Wilke Möhring, Peter Lohmeyer, Gottfried John, Ralf Richter, András Fricsay Kali Son, Soenke Möhring, Robert Viktor Minich, Matthias Klimsa, Laura Schuhrk, Kai Maertens, Valentin Platareanu, Nina Rothemund, Maja Schöne, Sabine Orléans
Filmkritik von Kathrin Lang
Hochkarätig und vor allem spannend besetzt konnte im Vorfeld von „Cowgirl“ einiges erwartet werden. Nachdem Alexandra Maria Lara mit „Nackt“ ihren Durchbruch feierte, war von ihrem nächsten Leinwandauftritt in „Cowgirl“ einiges zu erwarten. Doch selbst wenn das Spiel der deutschen Mimin noch zu den wenigen Höhepunkten der Komödie zählt, präsentiert sich Alexandra Maria Lara von einer traurig schwachen Seite. Nicht zuletzt dürfte ihre Bruchlandung allerdings dem lapidaren Drehbuch zuzuschreiben sein. Ohne die wirklich großen Highlights wird uns mit „Cowgirl“ eine zwar durchgedrehte, aber doch recht langatmige Geschichte erzählt. Die Gags reihen sich verzweifelt aneinander – mit etwas Glück zündet jedoch maximal jeder Fünfte. Mehr Story, weniger Witz wäre sicherlich eine bessere Mischung gewesen und hätte gewiss auch zu einem gehaltvolleren Film geführt. So jedoch plätschert die deutsche Komödie mit Topbesetzung unspektakulär vor sich hin. Warum es „Cowgirl“ bis auf unsere Leinwände geschafft hat und nicht gleich auf DVD gebannt wurde, bleibt fraglich. Nette Unterhaltung für Zwischendurch – auf der Leinwand jedoch absolut falsch platziert.
