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Death Note
Desu nôto
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Regie
Shusuke Kaneko
Drehbuch
Tetsuya Ôishi
Produzenten
Toyoharu Fukuda, Takahiro Kobashi, Takahiro Sato
Genre Fantasy FSK 12 Filmlänge 126 min Land Japan, 2006 DVD-Start 28.05.2010 Blu-ray-Start 15.04.2011 Verleih WVG Medien |
Story
Light Yagami ist streng genommen ein ganz normaler Jurastudent, der aus der Masse an Studenten in der Millionenmetropole Japan nicht sonderlich heraussticht. Doch Light hat ein dunkles Geheimnis. Vor ein paar Tagen fand er ein schwarzes Buch mit dem Namen "Death Note". Schnell hat der intelligente junge Mann herausgefunden, welche Macht dieses Heftchen birgt und wie er es benutzen kann, um Gutes zu tun.
Nachdem ein Krimineller nach dem anderen auf der ganzen Welt durch einen Herzinfarkt stirbt, werden die Behörden hellhörig - können aber gegen diese seltsame Macht nichts ausrichten. Die Medien taufen den geheimnisvollen Rächer "Kira", der schnell zu einem echten Helden avanciert. Doch die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen schnell, besonders wenn man einen schwarz gekleideten Dämon namens Ryuuk in seinem Zimmer sitzen hat…
Schauspieler
Tatsuya Fujiwara, Ken'ichi Matsuyama, Asaka Seto, Shigeki Hosokawa, Erika Toda, Shunji Fujimura, Takeshi Kaga, Yu Kashii, Shido Nakamura
Filmkritik von Thomas Ays
Die Idee ist großartig – die Umsetzung schwach. So ließe sich der erste Teil „Death Note“ wunderbar in einem Satz zusammenfassen.
Regisseur Shusuke Kaneko scheint nicht sonderlich viel Geld zur Verfügung gehabt zu haben. Überhaupt scheinen die Finanzprobleme des Films stark durch, was zu echten Schwachstellen führt. Sowohl die japanische Produktion, als auch die deutsche Synchronisation war nicht in der Lage, durch qualitative Arbeit an diesem Projekt so etwas wie Hochwertigkeit zu erzeugen. Alles wirkt seltsam billig – auch wenn das sicher nicht an der Qualität der Sprecher lag! Kaneko ließ offenbar alle Gelder in die Erschaffung des eigentlich unsichtbaren Dämons Ryuuk fließen; schließlich sind die Sets und auch die Umsetzung der einzelnen (Sterbe-)Szenen mehr als nur unglaubwürdig. Dabei ist Ryuuk für das Produktionsjahr 2006 auch eher schlecht animiert, wenn man bedenkt, zu was die heutige Technik in der Lage ist. Auch die Schauspieler sind nicht unbedingt das, was „Death Note“ benötigt hätte. Zwar sind Tatsuya Fujiwara als Light und Ken'ichi Matsuyama als exzentrischer L nicht schlecht, der Rest der Darstellerriege agiert jedoch alles andere als authentisch.
Hoffen wir auf den zweiten Teil, „Death Note - The Last Name“, der hoffentlich qualitativ überzeugender geraten ist, als dieser erste, recht billig produzierte Erstling.
Wissenswertes
"Death Note" basiert auf dem gleichnamigen, japanischen Manga, das 2003 durch Tsugumi Ôba und Takeshi Obata veröffentlicht wurde.
Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
Death Note
Death Note: The Last Name
Death Note: L change the World
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