Sanctuary - Wächter der Kreaturen (TV-Serie) - Staffel 1

Sanctuary - Season 1

Filmplakat Sanctuary - Wächter der Kreaturen (TV-Serie) - Staffel 1
Regie Martin Wood, James Head, Peter DeLuise, Brenton Spencer, Steven A. Adelson  Drehbuch Damian Kindler, Martin Wood, Sam Egan, Peter Mohan  Produzent George Horie 
Genre TV-Serie (Science-Fiction)  FSK 16  Filmlänge 562 min
Land USA, 2008-2009  DVD-Start 04.08.2010  Verleih Koch Media

Story

Dr. Helen Magnus ist 157 Jahre alt. Sie betreibt zusammen mit ihrer Tochter Ashley eine streng geheime, private Einrichtung, die sich „Sanctuary“ nennt. Diese Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, abnorme Wesen vor der Gesellschaft oder die Gesellschaft vor ihnen zu schützen. Bei ihrem Job begegnen sie den verschiedensten Kreaturen, die die Evolution zustande gebracht hat. Als der junge Profiler Dr. Will Zimmerman durch Magnus von diesem Ort der Zuflucht erfährt und ihm dort ein Job angeboten wird, ist er erst unsicher, schließlich aber doch fasziniert, als er die große Anlage besichtigt. Zusammen sind sie die Wächter der Kreaturen…

Schauspieler

Sanctuary - Wächter der Kreaturen (TV-Serie) - Staffel 1 Amanda Tapping, Robin Dunne, Emilie Ullerup, Christopher Heyerdahl, Ryan Robbins, Kavan Smith, Kandyse McClure, Cainan Wiebe, Chuck Campbell, Peter Shinkoda, David Nykl, Byron Lawson, Peter Wingfield, Jonathon Young, Lynda Boyd, Rekha Sharma

Kritik von Sascha Koch

Sascha vergibt 5 von 5 Ms Sanctuary - Wächter der Kreaturen (TV-Serie) - Staffel 1 Der neue Hit des Spartensenders SyFy heißt „Sanctuary“ - Ein Titel so geheimnisvoll wie verlockend. Die Serie, die aus der Feder Damian Kindlers stammt, ist in der Tat eine Mischung aus vielen verschiedenen Elementen. Science-Fiction, Mystery, Fantasy, Action, Abenteuer, Drama und einen Schuss Grusel vereint dieses Format in einer einzigartigen Art und Weise.
Dabei wird schon zu Beginn klar, dass „Sanctuary“ keine Serie wie jede andere ist. Die Grundstimmung ist düster und melancholisch. Die durch die Tricktechnik eingefangenen Aufnahmen ziehen den Zuschauer in eine neue Welt. Weit in den Untergrund.

„Sanctuary“ ist eine sehr gut geschriebene und umgesetzte Serie. Die Story um Dr. Magnus und ihre Aufgabe, anormale Wesen zu fangen und zu betreuen ist fantastisch. Leider geht nach dem Piloten die düstere Grundstimmung etwas verloren, doch immer wieder sorgt „Sanctuary“ für gruselige bis eklige Szenen und viel Action. Stargate-Star Amanda Tapping ist dabei in der Hauptrolle passender, als man annehmen mag. Sie spielt Dr. Helen Magnus sehr überzeugend und souverän, was man ebenfalls von Christopher Heyerdahl und Kavan Smith sagen kann. Einzig Emilie Ullerups Rolle ist charaktertechnisch schlecht verwirklicht.

Doch eigentlich dreht sich bei „Sanctuary“ alles nur um eine Sache, über die man reden muss und über die in Fachkreisen auch schon viel geredet wurde: die visuellen Effekte. Fast jede Aufnahme ist vor Green Screen gedreht. Manchmal wirkt der Hintergrund dabei täuschend echt oder sichtbar animiert. Der Punkt ist aber, dass dieser Serie nur noch Grenzen durch die Fantasie der Autoren gesetzt werden. Man kann praktisch jeden Ort auf der Welt und jede Fantasterei der Macher in die Wirklichkeit umsetzen. So erhält auch die Schauspielkunst eine ganz neue Ausrichtung, müssen die Akteure ja nun in einer Atmosphäre und Umgebung spielen, die als solche eigentlich gar nicht mehr zu bezeichnen ist.
Auf jeden Fall nutzt „Sanctuary“ seine aufwändigen Computeranimationen voll aus und bringt uns an Orte, wie es keine andere Serie vermag. Rein optisch ist dieses Format wohl ein Zukunftsmodell, welches noch nicht ausgereift ist, aber schon eine klare Richtung vorgibt. Allerdings können CGIs noch lange nicht den Charme echter, detailgetreuer und mit liebe gebastelter Sets ersetzen.

Letztendlich hat man mit „Sanctuary“ visuell eine innovative Serie geschaffen, die aber auch durch ihr gutes Storytelling und die ordentliche Leistung von Hauptdarstellerin Amanda Tapping überzeugen kann. „Sanctuary“ ist ein bunter Mix aus den verschiedensten Elementen des Fernsehens, vereint in einem sehr speziellen Umfeld. Für Genre-Fans ist diese Sci-Fi-Mystery-Fantasy-Serie ein wahrer Goldgriff. „Sanctuary“ bietet packende Geschichten, gute Figuren und einen speziellen Charme, der von optisch faszinierend kreierten Computereffekten herrührt und durch die „Red One“ Kameratechnik auf eine brillante Bildqualität aufgewertet wird. Einer der Serien-Hits des Jahres! Sehr gut!

Wissenswertes

Sanctuary - Wächter der Kreaturen (TV-Serie) - Staffel 1 „Sanctuary“ wurde ursprünglich als Webserie konzipiert, wurde aufgrund des Erfolges aber von SyFy als Fernsehrserie in Auftrag gegeben.

Die aus „Stargate“ bekannte Schauspielerin Amanda Tapping übernimmt in „Sanctuary“ die Hauptrolle und ist ausführende Produzentin. Sie arbeitet dabei mit Martin Wood, Joel Goldsmith, N. John Smith und Damian Kindler zusammen, die ebenfalls aus „Stargate“ bekannt sind. Im Cast reihen sich ebenfalls viele ehemalige „Stargate“ Kollegen aneinander, wie zum Beispiel Christopher Heyerdahl, Ryan Robbins, Kavan Smith, Peter Wingfield, Chuck Campbell oder David Nykl.

Die meisten Aufnahmen wurden vor Green-Screen durch Kameras (Red One) mit doppelter HDTV-Auflösung gedreht.

„Sanctuary“ bedeutet zu Deutsch „Heiligtum“ oder „Zufluchtsstätte“.

Episodenguide:
• In Sicherheit (1)
• In Sicherheit (2)
• Fata Morgana
• Der Nomade

• Der Körperwanderer
• Die Nubbins
• Die fünf Auserwählten
• Das Familiengeheimnis

• Requiem
• Skarabäus
• Instinkt
• Das Erbe des Vampirs (1)

• Das Erbe des Vampirs (2)

Diese Serie umfasst folgende Staffeln:
Sanctuary - Wächter der Kreaturen (TV-Serie) - Staffel 1
Sanctuary - Wächter der Kreaturen (TV-Serie) - Staffel 2
Sanctuary - Wächter der Kreaturen (TV-Serie) - Staffel 3

Auszeichnungen

Sanctuary - Wächter der Kreaturen (TV-Serie) - Staffel 1 Emmy Nominierungen:
Beste visuelle Effekte („In Sicherheit (1 & 2)“)

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