Die Kreatur

Frankenstein

Filmplakat Die Kreatur
Regie Kevin Connor  Drehbuch Mary Shelley, Mark Kruger  Produzent James Wilberger 
Genre Fantasy  FSK 12  Filmlänge 168 min
Land USA, 2004  Verleih Euro Video

Story

Schon von frühster Jungend an ist Viktor Frankenstein vom Leben und seinen Mysterien fasziniert. Besonders die Erschaffung neuen Lebens oder die Wiederbelebung von toten Menschen interessiert ihn. Er geht an die Universität von Ingolstadt und unter der Anleitung von Professor Waldman lernt er alles, was es über das Leben und seine Entstehung zu wissen gibt. Doch das bekannte Wissen ist Frankenstein nicht genug. Er will die bekannten Grenzen von Leben und Tod überschreiten. In seiner grenzenlosen Selbstüberschätzung erschafft er eine monströse Kreatur zu Leben.

Schauspieler

Die Kreatur Luke Goss, Alec Newman, Julie Delpy, Nicole Lewis, Monika Hilmerová, Donald Sutherland, William Hurt, Tomas Mastalir

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 4 von 5 Ms Die Kreatur Mary Shelley „Frankenstein“ wurde bereits so einige Male für die Großleinwand aber auch das Fernsehen verfilmt. In vielen Adaptionen hatte der Horroraspekt der Geschichte die Oberhand. „Die Kreatur“ geht hier einen etwas anderen Weg. Der als Mehrteiler fürs Fernsehen konzipierte Film hat zwar auch seine Schockmomente, doch bald ist klar, dass hier keine Alterfreigabe ab 18 Jahren angepeilt wurde. Die „Kreatur“ ist doch recht ansehnlich geraten und die Schwerpunkte der Story wurden mehr auf die Auseinandersetzung Frankensteins mit seinem Schaffen gelegt. Auch die Qualen der Kreatur, als diese erkennt, dass ein normales Leben unerreichbar ist, werden gut herausgearbeitet. Damit kommt die Opferrolle der Kreatur gut zur Geltung, sie verliert jedoch auch das dämonische damit Stück für Stück. Die Gruselmomente nehmen somit über die gesamte Filmlänge kontinuierlich ab. Insgesamt gesehen bietet „Die Kreatur“ eine breitentaugliche Umsetzung der bekannten Buchvorlage, die mit guten Darstellern Punkte sammelt. Fans des Horrors, der Schockmomente und des Ekels werden den Film, jedoch wahrscheinlich unter romantische Fantasieverfilmung abheften.



Besucherbewertung
0.0 / 5  (0 votes)

Kommentare

+ Kommentar schreiben
Deine Daten
(wird nicht veröffentlicht)
Dein Kommentar*

*Pflichtfeld
Der Kommentar wird von uns vor dem Freischalten geprüft.