Max Payne

Filmplakat Max Payne
Regie John Moore  Drehbuch Beau Thorne  Produzenten Scott Faye, Julie Yorn, John Moore 
Genre Fantasy  FSK 16  Filmlänge 99 min
Land USA  Kinostart 20.11.2008  DVD-Start 20.03.2009  Blu-ray-Start 20.03.2009  Verleih 20th Century Fox Germany

Story

Max Payne will nur eines: Den Mörder seiner Familie finden und möglichst hart dafür bestrafen - noch immer kommt der Cop über den Verlust von Frau und Kind nicht hinweg und flüchtet sich in Depressionen.
Als Max eine heiße Spur verfolgt, wird sein ehemaliger Partner ermordet. Und auch für den Tod von Natasha, die Max kürzlich kennen gelernt hat, wird Payne verantwortlich gemacht. Schnell ist klar: Je schneller er die wahren Täter gefasst hat, desto schneller hat der Alptraum ein Ende. Dabei hat alles gerade erst begonnen…

Schauspieler

Max Payne Mark Wahlberg, Mila Kunis, Beau Bridges, Ludacris, Chris O'Donnell, Donal Logue, Amaury Nolasco, Kate Burton, Olga Kurylenko, Rothaford Gray, Joel Gordon, Jamie Hector, Andrew Friedman, Marianthi Evans, Nelly Furtado

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms Max Payne Ganz schnell ist klar, worauf Regisseur und Produzent John Moore sein Augenmerk gelegt hat: Die Optik – und die ist grandios! Mit tollen Bildern und großartig eingefangenen Szenen wirkt „Max Payne“ auch nach dem Kinobesuch lange nach. Atmosphärisch dicht schickt uns der Filmemacher eine Szene nach der anderen in unsere Köpfe und beeindruckt nachhaltig.
Der Rest des Action-Fantasy-Spektakels ist jedoch belanglos bis völlig hohl. Ganze Handlungsverläufe sind nicht nur fragwürdig, sondern auch unlogisch, die Dialoge oft schwachsinnig und die Story so dünn wie das dazugehörige Presseheft. Mark Wahlberg in der Titelrolle ist zwar ganz nett, jedoch stark unterfordert – zumindest spielt er seine Rolle vollkommen gelangweilt. Er klatscht sie quasi mehr dahin, als dass er sie wirklich spielt.

„Max Payne“ ist vor allem eines: eine riesengroße, laute, optisch glänzende Mogelpackung, die Regisseur John Moore den Spielfans unterzujubeln versucht, in der Hoffnung, dass es niemand merkt. Heutzutage braucht es jedoch mehr, als nur hirnloses Rumgeballere, um selbst die Actionkino-Fans von ihren Stühlen zu reißen: „Max Payne“ wirkt dabei wie das schniefende, rotznäsige und dabei nicht ernstzunehmende Stiefkind von John McClane aus „Stirb langsam“. Traurig, aber wahr!

Wissenswertes

Max Payne "Max Payne" basiert auf dem gleichnamigen und sehr erfolgreichen PC-Spiel.



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Kommentare

max schreibt am 25.11.08, 02:30
Ich habe das Spiel gespielt und fand es großartig...
Der Schreiber des Fazits war sogar noch höchst freundlich mit seiner Kritik. Der schlechteste Film den ich seit Jahren gesehen habe und das gleich aufgrund des Drehbuchs, der Montage, des Scores und ganz besonders aufgrund der vollkommen sinnfreien Dialoge... Was für ein Desaster. Unfreiwillig ein Schenkelklopfer. Wer auch nur einen Funken an Filmintellekt besitzt wird hier außer Lachern nichts finden und selbst eine Folge Golden Girls bietet mehr Action, wird dem Spiel nicht annähernd gerecht...
Oporus schreibt am 23.11.08, 20:48
Also ich fand Max Payne bisher eine der besten Spieleumsetzungen, die ich im Kino gesehen habe.
Man kann nur vermuten das der Mensch, der das Fazit geschrieben hat, das Spiel MAx Payne nie gezockt hat. Anders kann ich mir diese Kritik nicht schönlesen.
espartacus schreibt am 18.04.09, 01:36
Eines vorne weg,der Film an sich ist nicht soo schlecht wie es gemacht wird,sehr gut ist es auch nicht aber es reicht für eine gute Unterhaltung und darauf kommt es doch an oder nicht?.Ich habe beide Teile von Max Payne gespielt und muss sagen die Umsetzung an sich ist ganz gut gelungen denn es ist schon schwierig Max Payne zu drehen obwohl das Spiel sehr gutes Potenzial hatte und absolut Film reife Szenen hat aber dazu noch die Dialoge zu gestalten,die Schauspieler und alles Drumherum zu organisieren ist mehr als schwierig,als Max hätte ich jemand anders genommen Mark wallberg übt hier mehr Dienst nach Vorschrift zumindest kommt mir das so vor,ich hätte ein No Name schauspieler genommen der ein Tick mehr Ehrgeiz gezeigt hätte,die Stunts sind O.K die Kamera führung ist auch O.K.UND das "Bullet Time Engine" kommt auch nicht so Kurz bei der Schießerei .John Moore macht hier ein guten Job als Regisseur.Alles in Allen ein guter Film aber nicht berauschendes.
Bernd schreibt am 09.12.08, 23:06
Ich kenne das Spiel nicht. Trotzdem: Der Kritik von Tom ist nichts hinzuzufügen und trifft den Nagel auf den Kopf.
Martin schreibt am 09.05.09, 02:33
Für Spieler des Spiels ist das ein toller Rückblick in eine faszinierende Spielewelt. Die Story mag dünn sein, weil ca. 80% der Spielfaszination ausbleiben.
Vielleicht hätte John Moore einfach mehr investieren sollen, um aus diesem Kultgame, in min. 2 Teilen, einen kompletten Film zu machen!
Schade drum, aber denjenigen, die das Spiel gerne gespielt haben, ist der Film unbedingt zu empfehlen!
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