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Fünf Freunde
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Regie
Mike Marzuk
Drehbuch
Peer Klehmet, Sebastian Wehlings
Produzenten
Ewa Karlström, Andreas Ulmke-Smeaton
Genre Kinderfilm FSK 0 Filmlänge 93 min Land Deutschland, 2012 Kinostart 26.01.2012 DVD-Start 02.08.2012 Blu-ray-Start 02.08.2012 Verleih Constantin Film |
Story
Eigentlich hatten sich Julian, Dick und Anne diese Ferien am Meer anders vorgestellt, doch nun stehen sie an einer Bushaltestelle mitten im Nirgendwo und warten darauf, dass jemand sie abholt und zu ihrer Tante und ihrem Onkel, dem Forscher Quentin Kirrin bringt. Und zu deren Tochter. Die burschikose Giorgiana, genannt George, ist auch wenig begeistert, dass ihre Cousins und ihre Cousine den Sommer bei ihr verbringen. Kaum sind die drei angekommen, lässt sie auch keinen Zweifel daran. George ist mit anderen Dingen beschäftigt, zum Beispiel, sich Sorgen darüber zu machen, dass ihr Vater alleine auf die Felseninsel will, um dort seine wichtigen Forschungen zu einer neuen Form der Energiegewinnung zu beenden. Und tatsächlich scheint ein Funkspruch, den die vier zufällig in einer Höhle abfangen, auf eine Entführung von Quentin Kirrin hinzuweisen. Die Jagd nach weiteren Informationen schweißt die Vier zusammen. Immer mit von der Partie ist Hund Timmy. Zu allem Unglück glaubt ihnen weder die Polizei noch Georges Mutter, dass Quentin in Gefahr schwebt und so müssen die fünf Freunde auf einen Faust weiterermitteln. Sie stoßen auf eine düstere Verschwörung...
Schauspieler
Valeria Eisenbart, Quirin Oettl, Justus Schlingensiepen, Neele-Marie Nickel, Michael Fitz, Anna Böttcher, Anatole Taubmann, Anja Kling, Elyas M'Barek, Armin Rohde, Johann von Bülow
Filmkritik von Melanie Frommholz
Nach „Die drei ???“ und den „Vorstadtkrokodilen“ erblickt nun mit „Fünf Freunde“ ein weiterer bekannter Buchstoff das Licht der Kinoleinwand. Die Buchreihe der englischen Autorin Enid Mary Blyton gehört zu den beliebtesten und weltweit erfolgreichsten Kinderbüchern. Damals wie heute wachsen Generationen von Kindern mit den Abenteuern von Julian, Dick, Anne, George und dem Hund Timmy auf. Bis heute gilt die Fernsehserie aus dem Jahr 1978 als beliebteste filmische Umsetzung der Geschichten der Autorin. Die Drehbuchautoren Peer Klehmet und Sebastian Wehlings, die bereits mehrfach zusammengearbeitet haben, haben sich dieses Stoffes angenommen und eine an die heutige Zeit angepasste Adaption daraus gemacht. Man muss den beiden zu Gute halten, dass sie auf allzu cooles Gehabe bei der Zeichnung der Charaktere verzichten und versucht haben der Vorlage so weit wie möglich treu zu bleiben. Dennoch stellt sich im Verlauf der Handlung eine stimmige Atmosphäre nur zögerlich ein, wirken die englischen Namen in der deutschen Kulisse aufgesetzt. Man vermisst zunehmend den Charme und eine gewisse innovative Individualität. Der Eindruck von Austauschbarkeit, der sich einschleicht, wird verstärkt durch die Optik. Unter der Regie von Mike Marzuk wird aus dem Drehbuch unbestritten eine nette Neuverfilmung, die sich aber allzu sehr der derzeit beliebten und oft bemühten Erfolgsformel für deutsche Kinderfilme bedient: Bekannte Namen in den Nebenrollen, frische, in diesem Fall nicht immer überzeugende, junge Darsteller in den Hauptrollen, die richtige Dosis Witz und eine durchgestylte Ausstattung. Alles ist hier trendy. Aber auch irgendwie steril.
Ist die Wiederbelebung der „Fünf Freunde“ auf der großen Leinwand nun gelungen? Unter dem Strich ist daraus ein guter, aber auch austauschbarer Kinderfilm geworden, der besonders Fans alter Verfilmungen enttäuschen wird.
Wissenswertes
Die Reihe umfasst folgende Teile:
Fünf Freunde
Fünf Freunde 2
Die englische Kinderbuchautorin Enid Mary Blyton (1897-1968) ist eine der meistgelesenen Kinderbuchautorinnen der Welt. Sie schrieb mehr als 700 Kinderbücher, die weltweit 600 Millionen Mal verkauft wurden. Von den Büchern der FÜNF FREUNDE wurden 100 Millionen Exemplare weltweit verkauft, allein in Deutschland sind es seit ihrem Erscheinen Anfang der 50er Jahre 25 Millionen verkaufter Exemplare.
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