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You Kill Me
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Regie
John Dahl
Drehbuch
Christopher Markus, Stephen McFeely
Produzenten
Carol Baum, Al Corley, Mike Marcus, Bart Rosenblatt, Howard Rosenman
Genre Gaunerkomödie FSK 16 Filmlänge 92 min Land USA Kinostart 12.06.2008 DVD-Start 22.11.2008 Verleih Koch Media |
Story
Der Berufskiller Frank hat ein großes Problem: Er ist dem Alkohol verfallen. Als sein Onkel und gleichzeitig auch Auftraggeber Roman diesem Desaster nicht mehr länger tatenlos zusehen kann, bleibt Frank nichts anderes übrig als zu den Anonymen Alkoholiker in San Francisco zu gehen. Gleichzeitig jobbt er vorübergehend als Leichenbestatter und lernt dabei die attraktive Singlefrau Laurel kennen und lieben. Doch bis er ihr Herz endgültig erobern kann, gilt es noch so einige Hürden zu überwinden und einige Geheimnisse preiszugeben…
Schauspieler
Ben Kingsley, Téa Leoni, Luke Wilson, Dennis Farina, Philip Baker Hall, Bill Pullman, Cory Cassidy
Filmkritik von Kathrin Lang
Zugegeben, zu Beginn ist man überaus irritiert von „You Kill Me“, kann man als Zuschauer doch mehr schlecht als recht entscheiden, in welches Genre man diesen Film nun einordnen soll. Die ersten Minuten glaubt man auch, nicht vollkommen zu Unrecht, dass hier ein mittelmäßiger bis vollkommen schlechter Thriller produziert wurde. Nach einiger Zeit wird jedoch klar, dass hier nichts und niemand ernst genommen wird und der Zuschauer darf sich auf eine rasante Komödie mit schwarzem, aber absolut großartigem Humor gefasst machen. Selten kann man sich so wunderbar in seinem Kinosessel amüsieren wie bei „You Kill Me“. Die Schauspieler agieren allesamt großartig und sorgen schon bald für überschwängliche Freude im Publikum. Allerdings sind hier nicht nur die Darsteller für den Erfolg dieses Filmes verantwortlich, sondern auch das Drehbuch, das mit absurden, aber durch und durch lustigen Situationen aufwartet und etliche gesellschaftskritische und wunderbar pointierte Dialoge beinhaltet. Selten wurde auf ein so wichtiges Thema wie Alkoholismus und scheinbar grenzenlose Kriminalität so gut aufmerksam gemacht wie in der amerikanischen Komödie „You Kill Me“. Hier wird bewiesen, dass an ernsthafte Themen nicht zwingend auch ernsthaft herangegangen werden muss. Manchmal sagt ein zwinkerndes Auge eben mehr als tausend Worte.
