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Mad Men (TV-Serie) - Staffel 2
Mad Men - Season 2
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Regie
Tim Hunter, Andrew Bernstein, Lesli Linka Glatter, Jennifer Getzinger, Phil Abraham, Lesli Linka Glatter, Michael Uppendahl, Alan Taylor
Drehbuch
Matthew Weiner, Lisa Albert, André Jacquemetton, Maria Jacquemetton, Jane Anderson, Robin Veith, Marti Noxon, Kater Gordon
Produzent
Blake McCormick
Genre TV-Serie (Drama) FSK 12 Filmlänge 598 min Land USA, 2008 DVD-Start 09.12.2010 Verleih Universal Pictures |
Story
Es gibt kaum einen Besseren in New York, als Don Draper, wenn es um die Werbung geht. Bei Sterling & Cooper ist er gefragt und benutzt seine Wörter wie Waffen, um die Werbekunden von seinen Marketingstrategien zu überzeugen. Nebenbei bleibt Don aber auch Zeit für diverse Großstadtaffären und seine idyllische Vorstadt-Familie. Das Leben des Donald Draper hat zwei Seiten, die seiner Frau Betty immer skeptischer werden lassen. In der Agentur befindet sich die junge Peggy Olson auf dem aufsteigenden Ast. Durch Engagement, Kreativität und gute Ideen gelingt es ihr, in dieser Männerdomäne allmählich aufzusteigen und richtig erfolgreich zu sein. Da passt es ihr überhaupt nicht, dass sich ein junger Priester ihrer Gemeinde ihrer annimmt und Peggys dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit ansprechen will…
Schauspieler
Jon Hamm, January Jones, Elisabeth Moss, Vincent Kartheiser, Christina Hendricks, John Slattery, Bryan Batt, Michael Gladis, Aaron Staton, Rich Sommer, Maggie Siff, Mark Moses, Robert Morse, Joel Murray, Crista Flanagan, Myra Turley, Melinda McGraw, Laura Regan, Colin Hanks, Alison Brie, Talia Balsam, Elizabeth Rice, Patrick Fischler, Peyton List, Missy Yager, Denise Crosby, Julie McNiven, Anne Dudek, Gabriel Mann
Kritik von Sascha Koch
Die preisgekrönte und umjubelte Drama-Serie „Mad Men“ konnte auch für die zweite Staffel sowohl den Golden Globe als auch den Emmy Award ins Hause AMC holen und ist damit weiterhin ein absoluter Kritikerhit. Und das zu Recht.
Auch die zweite Staffel wartet mit exzellenten Drehbüchern auf, welche die „sweet sixties“ mit sehr viel Scharfsinn und Dialogstärke beleuchten und gleichzeitig auch für ihre Geschichten nutzen. Der durchgehende Handlungsstrang um Donald Draper und diverse Nebenfiguren ist mit einer großen Konstanz, Besonnenheit und Geradlinigkeit erzählt und bietet storytechnisch perfektes Fernsehen. Auch die Umsetzung kann sich erneut wieder mehr als sehen lassen. Stilsicher wie eh und je ist von den Anzügen, über die Kulissen bis hin zu der Ausstattung alles detailverliebt und authentisch vor die Kamera gebracht. Der Zuschauer fühlt sich somit absolut in die 60er Jahre hineinversetzt, kann sich zurücklehnen und sich einfach eine Geschichte erzählen lassen.
Teil des Erfolges von „Mad Med“ ist natürlich auch weiterhin das Ensemble. Die Schauspieler haben sich gut in ihre Rollen eingefunden und der Zuschauer lernt diese besser kennen. Die darstellerischen Leistungen von Schauspielern wie Jon Hamm, Elisabeth Moss, John Slattery oder January Jones stehen dabei außer Frage. Eine rundum souveräne und glaubhafte Verkörperung von Menschen der damaligen Zeit.
Matthew Weiner erschuf hier ein Format der Nuancen, sowohl optisch als auch handlungstechnisch. Jeder Dialog sitzt und hat seine Aussage, jeder Handlungsstrang führt zu etwas hin, nichts verläuft sich irgendwo im Sand. Alles in „Mad Men“ hat Hand und Fuß, ist konzeptionell intelligent umgesetzt und hinter allem steckt eine kleine Botschaft. Das Gespür, welches „Mad Man“ für die 60er entwickelt, ist schlichtweg unglaublich. Unter anderem gelingt es der Serie auf eine sehr dezente Art Themen wie Rassismus, Frauenrechte, Homosexualität, Alkoholsucht oder auch historische Gegebenheiten wie die Kuba-Krise einfließen zu lassen. Vor allem aber beschäftigt man sich in „Mad Men“ mit dem Weg zur unabhängigen Frau.
„Mad Men“ bleibt auch in der zweiten Staffel eine der besten TV-Serie unserer Zeit und begeistert durch eine detaillierte Machart und einen Sinn für das Vergangene. Die Geschichten um Don Draper, Peggy Olson und all die anderen Charaktere sind interessant erzählt und zeugen von überlegt handelnden Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseuren. Die Darstellerriege bleibt ebenso hochwertig wie die Serie insgesamt, sodass „Mad Men“ weiterhin Unterhaltung aller erster Güte ist. Absolut anspruchsvoll, charmant, zeitgenössisch und damit auch sehr sehenswert!
Wissenswertes
„Mad Men“ fand nicht nur bei den Preisrichtern viel Anerkennung, auch das Publikum begeisterte sich für die Serie. Die zweite Staffel wurde von durchschnittlich 2,00 Millionen Menschen gehen, was für den kleinen Sender AMC gute Quoten bedeutete.
Episodenguide:
• Jung und immer jünger
• Bruchlandung
• Abbitte
• Das Wort zum Sonntag
• Im Vertrauen
• Jackie oder Marylin
• Die goldene Geige
• Eine unvergessliche Nacht
• Voll in die Hose
• Das Erbe
• Der Jetset
• In der Halle des Bergkönigs
• Die Ruhe am Abgrund
Die Serie umfasst folgende Staffeln:
Mad Men (TV-Serie) - Staffel 1
Mad Men (TV-Serie) - Staffel 2
Auszeichnungen
Emmy Nominierungen: Bester Hauptdarsteller (TV-Serie – Drama) – Jon Hamm, Beste Hauptdarstellerin (TV-Serie – Drama) – Elisabeth Moss, Bester Nebendrasteller (TV-Serie - Drama) – John Slattery, Bestes Casting, Beste Regie („Der Jetset“), Bestes Drehbuch („Der Jetset“), Bestes Drehbuch („Eine unvergessliche Nacht“), Bestes Drehbuch („Voll in die Hose“), Bester Schnitt („Jackie oder Marylin“), Beste Maske („Der Jetset“), Beste Kostüme („Die Ruhe am Abgrund“), Beste Kamera („Im Vertrauen“), Beste Ausstattung („Der Jetset“)
Gewonnene Emmys:
Beste TV-Serie – Drama, Bestes Drehbuch („Die Ruhe am Abgrund“), Bestes Hairstyling („Die goldene Geige“)
Golden Globes Nominierungen:
Bester Hauptdarsteller (TV-Serie – Drama) – Jon Hamm, Beste Hauptdarstellerin (TV-Serie – Drama) – January Jones
Gewonnene Golden Globes:
Beste TV-Serie - Drama
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