Weißer Oleander

White Oleander

Filmplakat Weißer Oleander
Regie Peter Kosminsky  Drehbuch Mary Agnes Donoghue  Produzenten Hunt Lowry, John Wells 
Genre Drama  FSK 12  Filmlänge 109 min
Land USA  Kinostart 06.02.2003  DVD-Start 08.09.2003  Verleih Tobis

Story

Ingrid Magnussen als einfach zu bezeichnen, wäre vermutlich so, wie wenn man behauptet, Wasser würde wie Orangensaft schmecken. Sie und ihre Tochter Astrid leben eigentlich recht glücklich zusammen in Los Angeles. Ingrid ist Künstlerin, die Tochter gerade mal 15 Jahre alt und so noch sehr beeinflussbar. Doch eines Tages ist es vorbei mit dem ruhigen Leben, denn Astrids Mutter wird des Mordes an ihrem Geliebten angeklagt und zu 35 Jahren Gefängnis verurteilt. Für Astrid beginnt ein neues Leben, ein Leben ohne ihre Mutter. Ein Leben voller Tränen, Wut und Selbstzweifel. Doch eines Tages muss Astrid herausfinden, wer sie ist, und diese Frage kann nur ihre Mutter beantworten...

Schauspieler

Weißer Oleander Alison Lohman, Michelle Pfeiffer, Robin Wright, Renée Zellweger, Svetlana Efremova, Patrick Fugit, Billy Connolly, Cole Hauser, Noah Wyle

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 4 von 5 Ms Weißer Oleander Schon vor Kinostart war man sich in Filmkreisen sicher: Michelle Pfeiffer wird in jedem Fall eine OSCAR-Nominierung als beste Nebendarstellerin erhalten. Weil der Film aber floppte und die Nebendarstellerinnen Queen Latifah und Catherine Zeta-Jones in "Chicago" massiv gehypt wurden, ging Michelle Pfeiffer, trotz überragender Leistung, leer aus. Sowohl die Golden Globes, als auch die OSCARs ignorieren Pfeiffers Leistungen.
„Weißer Oleander“ wirkt lange nach. Regisseur Peter Kosminsky schafft es aber trotz schwerer Thematik nicht durchweg mit seiner Inszenierung zu fesseln. Dazu wirken viele Szenen zu zäh. Dennoch ist der Drehbuchautorin Mary Agnes Donoghue eine großartige Adaption des Romans von Janet Fitchs Werk gelungen, das mit starken Charakteren und heftigen Dialogen aufwartet.
Auch auf Schauspielerseite ist alles in Butter. Neben einer überragenden Michelle Pfeiffer als Ingrid ist auch Alison Lohman und Renée Zellweger zu sehen. Eigentlich war Barbra Streisand für Regie und die Rolle der Ingrid vorgesehen, bevor Michelle Pfeiffer und Kosminsky als Regisseur verpflichtet wurde. Es ist eine dankbare Rolle für eine Schauspielerin, wie Michelle Pfeiffer.
„Weißer Oleander“ ist sicher ein Film, der in der Masse leicht untergeht, dennoch sollte man diesem tollen Drama eine Chance geben.

Wissenswertes

Weißer Oleander Dass "Weißer Oleander" ein Schauspielerfilm ist, beweisen schon die zahlreichen Nominierungen bei Filmpreisen: Die Screen Actors Guild Awards nominierten Michelle Pfeiffer als beste Nebendarstellerin und die Kansas City Film Critics Circle Awards zeichneten die Mimen in dieser Sparte aus. Renée Zellweger erhielt eine Nominierung als beste Nebendarstellerin bei den Satellite Awards und Alison Lohman wurde bei den Phoenix Film Critics Society Awards als bester Newcomer vorgeschlagen. Marc Donato gewann den Preis als bester junger Nebendarsteller bei den Young Artist Awards.



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