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Driving Lessons - Mit Vollgas ins Leben
Driving Lessons
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Regie
Jeremy Brock
Drehbuch
Jeremy Brock
Produzent
Julia Chasman
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 91 min Land Großbritannien, 2006 DVD-Start 09.05.2008 Verleih Sunfilm |
Story
Der 17jährige Ben hat es nicht leicht: Als Sohn einer strengkatholischen Mutter und eines weinerlichen Vaters, der obendrein noch Priester ist, fällt Ben die Entwicklung schwer. Sein Leben ändert sich schlagartig, als er die exzentrische Ex-Schauspielerin Evie Walton kennen lernt und beginnt, für sie zu arbeiten. In den kommenden Wochen wird Ben mehr lernen, als nur für sie aufzuräumen, oder zu putzen, schließlich braucht man auch für das Leben Fahrstunden...
Schauspieler
Rupert Grint, Laura Linney, Julie Walters, Fay Cohen, Ruby Mortlock, Michelle Duncan, Tamsin Egerton, Nicholas Farrell, Jacques Kerr, Oliver Milburn, Jim Norton
Filmkritik von Thomas Ays
Der Inhalt zum Film verspricht eine gefühlvolle Tragikkomödie mit wundervollen Schauspielern. Auch der Trailer zu „Driving Lessons – Mit Vollgas ins Leben“ erweckt diesen Eindruck.
Leider erfüllt dieser Streifen sehr wenige seiner hoch gesteckten Erwartungen. Die einzige Konstante hier ist Julie Walters, die ihre Rolle der alternden Ex-Schauspielerin Evie Walton glaubhaft gibt. Rupert Grint hingegen muss aufpassen: Jede Bewegung, jede Mimik, jede Gestik ist nicht die von Ben, sondern von Ron Weasley. Wandlungsfähigkeit sieht anders aus. Das hier war eine Ron-Weasley-Show in Reinkultur. Da hilft es auch nichts, dass dieser junge Schauspieler viel, viel Charme besitzt und Sympathien weckt. Man sollte als Mime schon in der Lage sein, mehrere Facetten seines Könnens zu zeigen. Dagegen hat es Julie Walters, die in „Harry Potter“ übrigens die Mutter von Ron Weasley spielt, sehr leicht. Auch Laura Linney kann als schon fast fanatische Katholikin punkten.
Neben der schwachen, schauspielerischen Leistung von Rupert Grint, hat auch die Geschichte ihre Schattenseiten. Unglaublich ist, wie viel Potential hier verschenkt wurde. Die Beziehung zwischen Ben und Evie beispielsweise ist zu distanzlos gezeigt und insgesamt berührt einen hier auch nichts, dazu geht alles viel zu rasant. Marke: „Noch schnell eine Story erzählt!“
„Driving Lessons – Mit Vollgas ins Leben“: Aus diesem Film hätte wirklich mehr werden können. Hier will man mehr lachen und sich auch mehr inspiriert und berührt fühlen. Doch das Gefühl fehlt oft und so kann auch der Film nicht durchweg überzeugen.
Wissenswertes
Bei dem Moscow International Film Festival erhielt der Regisseur von "Driving Lessons", Jeremy Brock, den Special Jury Prize. Außerdem wurde Julie Walters als beste Schauspielerin ausgezeichnet.
Auch bei den Satellite Awards durfte sich Julie Walters über eine Nominierung als beste Schauspielerin in der Kategorie "Best Actress in a Motion Picture, Comedy or Musical" freuen.
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