Im Banne des Dr. Monserrat

The Sorcerers

Filmplakat Im Banne des Dr. Monserrat
Regie Michael Reeves  Drehbuch Michael Reeves  Produzenten Patrick Curtis, Tony Tenser 
Genre Horror  FSK 16  Filmlänge 82 min
Land GB  Kinostart 01.05.1969  DVD-Start 10.04.2008  Verleih e-m-s

Story

Der betagte Dr. Monserrat lebt mit seiner Frau Estelle ein eher zurückgezogenes Leben. All die Dinge, die sie in ihrer Jugend so gerne gemacht haben, sind ihnen nun nur noch sehr schwer möglich und schon seit langem ersinnen sie einen Plan, um dem natürlichen Prozess des Älterwerdens ein Schnippchen zu schlagen. Seit geraumer Zeit experimentiert Dr. Monserrat mit Hypnose und überredet schließlich einen jungen, abenteuerlustigen Mann, ihm als Medium zu dienen. Doch in Wahrheit haben der dubiose Arzt und seine Frau finstere Pläne – sie wollen ihr Opfer mit der Kraft ihrer Gedanken steuern und ihn so ihre Befehle ausführen lassen. So ist es Estelle seit langem wieder möglich, sich durch ihr Medium Mike frei zu bewegen, schwimmen zu gehen und sich quasi in einem jungen Körper zu bewegen. Doch was für den jungen Mann zunächst als aufregendes Abenteuer begann, artet allmählich in einen wahren Albtraum aus, denn Estelle ist offenbar wahnsinnig, und sie hat ihre ganz eigenen, grausamen Ziele.

Schauspieler

Im Banne des Dr. Monserrat Boris Karloff, Elizabeth Ercy, Ian Ogilvy, Catherine Lacey, Victor Henry

Filmkritik von Stefanie Rufle

Steffi vergibt 2 von 5 Ms Im Banne des Dr. Monserrat Es fällt wirklich schwer, an diesem Film ein gutes Haar zu lassen! Dabei waren die Grundvoraussetzungen für diesen Horror-Streifen eigentlich gar nicht mal so schlecht. Die Story an sich ist durchaus reizvoll und bietet an sich genügend Potential. Auch mit Boris Karloff und der Theaterschauspielerin Catherine Lacey bewies der britische Regisseur Michael Reeves ein ganz glückliches Händchen. Doch die Umsetzung lässt leider zu wünschen übrig. Mit billigen Effekten und grässlicher Filmmusik soll Spannung erzeugt werden – doch der Versuch scheitert leider kläglich. Lacey spielt viel zu übertrieben und wirkt dadurch fast schon lächerlich und ein Boris Karloff allein kann hier leider auch nichts mehr retten. „Im Banne des Dr. Monserrat“ ist ein leidlich spannender Horror-Film, der es ohne den Prominenten-Bonus vermutlich niemals in irgendein Kino geschafft hätte.



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