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Die Züricher Verlobung
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Regie
Helmut Käutner
Drehbuch
Helmut Käutner, Heinz Pauck
Produzent
Gyula Trebisch
Genre Heimatfilm FSK 12 Filmlänge 101 min Land Deutschland Kinostart 18.04.1957 Verleih Kinowelt |
Story
Schriftstellerin Juliane hat sich gerade von ihrem untreuen Freund, dem Kaufmann Jürgen getrennt und fährt nun erstmal zu ihrem Onkel nach Berlin, um auf andere Gedanken zu kommen. Sie versucht sich hier mehr oder der weniger erfolgreich als Sprechstundenhilfe in dessen Zahnarztpraxis, als der gutaussehenden Schweizer Jean mit seinem übellaunigen Freund „Büffel“ hereinplatzt, den grässliche Zahnschmerzen plagen. Juliane ist verzaubert, doch Jean ist wenig später schon wieder in die Schweiz entschwunden. Juliane verarbeitet ihren Liebeskummer in einem Drehbuch, das auch gut bei einer Filmfirma ankommt. Doch das erste Treffen mit dem Regisseur birgt eine unangenehme Überraschung. Regisseur des Films soll kein anderer als „Büffel“ werden. So nehmen die Verwicklungen ihren Lauf, denn Jean spukt noch in Julianes Kopf umher, Jürgen hat den Kampf auch noch nicht aufgegeben und „Büffel“ ist eigentlich doch gar nicht so unsympathisch wie gedacht.
Schauspieler
Liselotte Pulver, Bernhard Wicki, Paul Hubschmid, Rudolf Platte, Wolfgang Lukschy, Werner Finck, Maria Sebaldt, Erwin Linder, Anny Ondra, Max Schmeling, Roland Kaiser, Sonja Ziemann
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Die Züricher Verlobung“ lebt vom Charme der Liselotte Pulver und den witzigen Dialogen. Klein Roland Kaiser als „Pips“ sorgt für so manchen Schabernack und der humorige Blick auf die Filmindustrie der 50er Jahre ist auch aus heutiger Sicht noch launig und unterhaltsam. So ist und bleibt „Die Züricher Verlobung“ ein Stück zeitlose Kinogeschichte, die man immer wieder gerne sieht.
