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Public Enemy No.1 - Todestrieb
L´ Ennemi public n°1
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Regie
Jean-Francois Richet
Drehbuch
Abdel Raouf Dafri, Jean-François Richet
Produzenten
Thomas Langmann, Maxime Rémillard, André Rouleau
Genre Action FSK 16 Filmlänge 132 min Land Frankreich Kinostart 21.05.2009 DVD-Start 20.11.2009 Blu-ray-Start 20.11.2009 Verleih Senator Film |
Story
1973 ist Jacques Mesrine auf dem Zenit seiner Verbrecherkarriere. Die Öffentlichkeit begegnet dem Bankräuber mit einer gewissen Sympathie und die Medien sind heiß auf Stories von ihm. Selbstgerecht und überheblich wie Mesrine ist, benutzt er bei Überfällen nicht einmal mehr eine Maske. Erneut wird er geschnappt, kann jedoch dank dem Kidnapping eines Richters aus der Verhandlung fliehen. Jacques Mesrine hat sichtlich Freude daran, mit der französischen Polizei Katz und Maus zu spielen. Öffentlich prangert er die Hochsicherheitsgefängnisse an und erklärt der Justiz den Krieg. Er sieht sich selbst als ein Art Robin Hood, der das Geld schließlich nur den Reichen nimmt. Dabei geht er jedoch nach wie vor mit einer unglaublichen Brutalität vor und überschreitet immer öfter Grenzen. Für Jacques Mesrine gibt es nur noch „draußen“ oder „tot“. 1979 wird der Staatsfeind Nr. 1 von der Polizei in Paris auf offener Straße in seinem Auto erschossen.
Schauspieler
Vincent Cassel, Ludivine Sagnier, Mathieu Amalric, Gérard Lanvin, Samuel Le Bihan, Olivier Gourmet, Michel Duchaussoy, Anne Consigny, Georges Wilson, Alain Fromager, Christophe Van de Velde
Filmkritik von Melanie Frommholz
Jacques Mesrine, ein Mann wie eine Naturgewalt. Solch ein Leben lässt sich nicht nur in einen Film packen. Im zweiten Teil seiner teilweise biographischen Geschichte über Frankreichs wohl berühmtesten Bankräuber widmet sich Regisseur Jean-François Richet dem endgültigen Aufstieg Mesrines zum Staatsfeind Nummer 1, der mit der öffentlichen „Hinrichtung“ durch die Polizei endet. Mit unverminderter Brutalität und spannungsgeladener Action setzt der Filmemacher den Weg bis zum bitteren Ende in Szene. Richet zeigt erneut einen Mann, der seinem verbrecherischen Weg alles unterordnete, der aber in punkto Familie auch Gefühle zuließ. Mesrine war nicht die Sorte tumber Krimineller, die man so leicht durchschaute. Mit seiner Eigendefinition von Ehre und seinen Ambitionen, der französischen Justiz und den Hochsicherheitsgefängnissen den Krieg anzusagen, entwickelte er fast so etwas wie eine politische Haltung. Wobei er kein Hehl daraus machte, dass es ihm immer nur ums Geld ging. Unvermindert stark und eindringlich aufspielend verkörpert Vincent Cassel auch in „Todestrieb“ diesen besonderen Verbrecher, der der französischen Justiz das Leben schwer machte. Ihm zur Seite stehen diesmal unter anderem Mathieu Amalric als Ausbrecherkönig François Besse und Ludivine Sagnier als Mesrines Geliebte Sylvie, die wir aus „Swimming-Pool“ kennen.
"Public Enemy No. 1 – Todestrieb" – hart, brutal und nervenaufreibend. Den Machern ist ein differenzierter Blick auf eine schillernde Persönlichkeit der Unterwelt gelungen, und zugleich ein packender Gangsterthriller, der einen bis zum Ende nicht mehr loslässt.
Wissenswertes
Vincent Cassel nahm für eine glaubhafte Darstellung des Jacques Mesrine 20 Kilo zu. Während der 9monatigen Drehzeit verlor er das Gewicht wieder. Infolgedessen wurden die Filme von hinten nach vorn produziert. Vincent Cassel wurde 2009 für seine Darstellung des Jacques Mesrine mit dem französischen Filmpreis César als bester Schauspieler ausgezeichent
Die Geschichte des Verbrechers Jacques Mesrine umfasst folgende Teile:
Public Enemy No.1 - Mordinstinkt
Public Enemy No.1 - Todestrieb
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