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Public Enemy No.1 - Mordinstinkt
L´Instinct de mort
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Regie
Jean-François Richet
Drehbuch
Abdel Raouf Dafri, Jean-François Richet
Produzent
Thomas Langmann
Genre Thriller FSK 18 Filmlänge 114 min Land Frankreich Kinostart 23.04.2009 DVD-Start 20.11.2009 Blu-ray-Start 20.11.2009 Verleih Senator Film |
Story
Nach einer wahren Begebenheit
Der Franzose Jacques Mesrine kehrt Ende der 50er Jahre als veränderter Mann von seinem Dienst im Algerienkonflikt zurück in die Heimat. Er hat zum ersten Mal die direkten Auswirkungen von Gewalt und Folter erlebt und einen gewissen Gefallen daran gefunden. Sein Vater besorgt ihm einen guten und anständigen Job, doch das schnelle Geld lockt und so steigt Jacques ins Einbrechergeschäft ein. Der Pate Guido wird auf den jungen fordernden Mann aufmerksam und holt ihn an Bord. Jacques genießt sein neues Leben und mit Sophia lernt er in Spanien seine große Liebe kennen. Sie heiraten, doch das Glück währt nur kurz. Ein Bankraub geht schief und Jacques muss für mehrere Jahre ins Gefängnis. Wieder draußen verspricht er Sophia ein bürgerliches Leben. Mittlerweile hat er mit ihr zwei Kinder. Alles scheint zu klappen, bis Jacques arbeitslos wird und seine alten Kumpels um Guido wieder bei ihm anklopfen. Jacques muss sich entscheiden und wählt endgültig den Weg des Verbrechens…
Schauspieler
Vincent Cassel, Gérard Depardieu, Cécile de France, Ludivine Sagnier, Gilles Lellouche, Roy Dupuis, Elena Anaya, Michel Duchaussoy, Myriam Boyer, Florence Thomassin
Filmkritik von Melanie Frommholz
"Zeiten ändern sich. Menschen nicht. Ich am allerwenigsten.“ Kurz vor der Geburt seiner Tochter bringt Jacques Mesrine es im Film mit diesem Satz auf den Punkt. In dem was er tut ist er geradlinig und so verfolgt er den einmal eingeschlagenen Weg der Verbrecherkarriere konsequent. Wir lernen im ersten Teil dieses zweiteiligen autobiographischen Psychogramms einen besonderen Kriminellen kennen, der zuweilen zwei Gesichter hat, den jedoch der Jähzorn zu einem unberechenbaren und brutalen Mörder macht. In der Rolle des Jacques Mesrine brilliert Vincen Cassel. Die diabolischen Typen liegen dem französischen Schauspieler, doch hier liefert er wirklich eine Glanzleistung ab. Wenn er mit stechendem Blick in die Kamera blickt, läuft einem die Gänsehaut den Rücken hoch und runter.
„Mordinstinkt“ beschreibt den Aufstieg des Jacques Mesrine zu Frankreichs Staatsfeind Nr. 1. Regisseur Jean-François Richet, der zuletzt 2005 mit „Das Ende - Assault on Precinct 13“ in den Kinos vertreten war, inszeniert diesen ersten Teil des Lebens von Mesrine als packenden und äußerst brutalen Thriller. Man erlebt die Gewalt jedoch weniger als effekthaschendes Stilmittel, sondern als Facette von Mesrine dunkler Persönlichkeit. Richet wertet nicht, sondern zeigt. Ihm gelingt mit diesem kompromisslosen und zum Teil recht provokanten Ansatz ein knallharter und fesselnder Gangsterfilm. Und ein differenzierter Blick auf einen Mann, der in der Öffentlichkeit für seine Banküberfälle und spektakulären Gefängnisausbrüche bekannt war, dem aber auch ein eigentümlicher Sinn für Loyalität gegenüber seinen Freunden zu eigen war und der von Herzen lieben konnte. Jacques Mesrine – eine interessante, schillernde Persönlichkeit, die Frankreich und die Welt in Atem hielt.
Wissenswertes
Die Filme basieren auf der Autobiographie „L´instinct de mort“ von Jacques Mesrine, die er 1977 im Gefängnis schrieb. Sie erschien unter dem deutschen Titel „Der Todestrieb“.
Vincent Cassel wurde 2009 für seine Darstellung des Jacques Mesrine mit dem französischen Filmpreis César als bester Schauspieler ausgezeichent.
Die Geschichte des Verbrechers Jacques Mesrine umfasst folgende Teile:
Public Enemy No.1 - Mordinstinkt
Public Enemy No.1 - Todestrieb
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Kommentare
Micky schreibt am 25.04.09, 18:55
Einfach nur geil der Film....
Jenny schreibt am 18.05.09, 23:13
Kann ich nur zustimmen, der Film ist echt super! Wer auf Action, Spannung und Unterhaltung steht muss sich diesen Film anschaun!
LEICHE schreibt am 14.04.09, 18:27
Ich habe das Buch gelessen und war voll begeistert,natürlich ist es nicht richtig
was er gemacht hat.Es war aber auch nicht von der Geslschaft richtig in ab zu weißen, weil er da schon mal in Knast war.Er hat damit ja seine Schuld bezahlt an unsere tolle Geselschaft.Wenn der Film nur hab so gut ist wie der Roman dann bin ich zu frieden
