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Judas Kiss
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Regie
J.T. Tepnapa
Drehbuch
J.T. Tepnapa, Carlos Pedraza
Produzent
Carlos Pedraza
Genre Drama (Gay) FSK 16 Filmlänge 91 min Land USA, 2011 DVD-Start 25.11.2011 Verleih Pro-Fun Media |
Story
Einst war Zachary Wells ein echtes Wunderkind, das Hollywood mit seinen Drehbüchern auf den Kopf stellte. Doch heute ist von dem einstigen aufsteigenden Star nichts mehr übrig. Die langen Partynächte und die vielen Aufenthalte in Entzugskliniken haben ihre Spuren hinterlassen - und das nachhaltig. Heute glaubt Zach an gar nichts mehr, vor allem nicht an sich selbst. Als sein guter Freund Chris ihn bittet, für ihn als Juror in seiner alten Uni einzuspringen, hat Zach darauf überhaupt keine Lust, lässt sich aber dennoch darauf ein. Hier gilt es, Studenten zu interviewen, Filme zu sichten und Preise zu vergeben. Vor Ort angekommen, wird jedoch alles vollkommen anders, als erwartet, denn einer der Studenten, die er interviewen soll, stellt sich mit Danny Reyes vor. Das kann unmöglich sein, denn das würde bedeuten, dass er vor einer jüngeren Ausgabe von sich selbst steht...
Schauspieler
Richard Harmon, Charlie David, Sean Paul Lockhart, Genevieve Buechner, Dennis Bateman, Timo Descamps, Julia Morizawa, Julian LeBlanc, Vince Valensuela, Tim Foutch, Ron Boyd, Laura Kenny, Iain Dunn
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur und Drehbuchautor J.T. Tepnapa hat sich für "Judas Kiss" ein besonderes Thema ausgedacht, das auf seine ganz eigene Weise speziell ist. Es erzählt eine Geschichte. Eine Geschichte über die Suche nach uns selbst, neue Chancen, der großen Liebe und den richtigen Entscheidungen, beziehungsweise jenen Entscheidungen, die wir selbst als die richtigen ansehen. Es liegt alles im Auge des Betrachters und so kann eine Wahl, die wir treffen, die schlechteste sein, die wir wählen konnten. "Judas Kiss" hat etwas zu sagen und Tepnapa hat dafür ausdrucksstarke und schlicht fantastische Schauspieler gefunden, um die Botschaft zu übermitteln. Der auf seine ganz eigene Art und Weise wunderschöne Richard Harmon, der hier die Rolle des Danny Reyes spielt, wurde durch Tepnapa eindrucksvoll und passend in Szene gesetzt. Was für eine Erscheinung! Auch seine Schauspielkollegen bieten ordentliche Leistungen, die sich überzeugend in die Rahmenhandlung einpassen. Gleichzeitig sind auch die Effekte im Film einen Blick wert. Sie verfehlen ihre Wirkung nicht und lassen, neben toller Geschichte und eindrucksvollen Schauspielern, einen durchweg positiven Eindruck von "Judas Kiss" zurück.
Wissenswertes
Auf dem Fort Worth Gay and Lesbian International Film Festival heimste "Judas Kiss" den Award als bester Debütfilm ein. Das Rhode Island International Film Festival verlieh einen Alternative Spirit Award und nominierte das Drama als bester Film.
"Judas Kiss" wurde im englischen Original mit deutschen Untertiteln gesehen und bewertet.
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