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Flawless - Ein tadelloses Verbrechen
Flawless
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Regie
Michael Radford
Drehbuch
Edward Anderson
Produzenten
Mark Williams, Michael A. Pierce
Genre Thriller FSK 6 Filmlänge 105 min Land Großbritannien, 2007 DVD-Start 12.01.2009 Verleih Universum Film |
Story
England, 1960: In dem von mächtigen Männern dominierten Konzern London Diamond Corporation arbeitet genau eine Frau in leitender Position: Laura Quinn. Aufstiegsmöglichkeiten hat die engagierte Angestellte kaum. Sechs Mal ist sie bisher bereits übergangen worden.
Als der ältere und kurz vor seiner Pensionierung stehende Mr. Hobbs auf Quinn zukommt und ihr ein äußerst seltsames Angebot macht, ist sie erst einmal vollkommen irritiert. Doch bald sieht sie den Vorschlag des alten Mannes mit anderen Augen und beschließt, mit ihm gemeinsam den Konzern um Diamanten im Wert von 100 Millionen Pfund zu erleichtern. Schließlich hat sie sich wohl vollkommen umsonst für ihre Firma aufgeopfert. Doch ob dieses ungleiche Paar damit durchkommen wird? Oder geht dieser gut geplante Coup nach hinten los?
Schauspieler
Demi Moore, Michael Caine, Joss Ackland, Jonathan Aris, Simon Day, Constantine Gregory, David Henry, Nicholas Jones
Filmkritik von Thomas Ays
Überraschend, spannend, kurzweilig. So ließe sich der 2009 auf DVD erscheinende „Flawless - Ein tadelloses Verbrechen“ in kurzen, prägnanten Worten treffend beschreiben. Doch nicht nur das, auch darstellerisch kann dieser Thriller punkten. Demi Moore meistert ihre Rolle der Laura Quinn mit Bravour und Michael Caine ist sowieso immer die perfekte Besetzung. Zugegeben ist dies eine ungewöhnliche Schauspielermischung, die in diesem speziellen Fall aber bestens funktioniert. Gemeinsam tragen sie die nicht vorhersehbare Handlung und machen am Ende deutlich, dass ein Film, der lediglich auf DVD erscheint, nicht unbedingt weniger Wert sein muss. Im Gegenteil, hier werden Fans des Genres und jene, die Michael Caine und Demi Moore mögen, auf ihre Kosten kommen. Regisseur Michael Radford („Der Postmann“, „Der Kaufmann von Venedig“) hat hier ganze Arbeit geleistet und einen Film geliefert, der vor allem für Fans eines solchen Genres interessant sein dürfte. Es ist im Übrigen das erste Drehbuch, das Edward Anderson schrieb – umso erstaunlicher, welches Endergebnis herauskam.
