American Gun

American Gun

Filmplakat American Gun
Regie Aric Avelino  Drehbuch Aric Avelino, Steven Bagatourian  Produzent Ted Kroeber 
Genre Drama  FSK 12  Filmlänge 91 min
Land USA, 2005  DVD-Start 26.11.2008  Verleih Sony Pictures Home Entertainment

Story

Vor drei Jahren lief Janet Huttensons Sohn an der heimischen Highschool Amok und tötete zahlreiche Jugendliche. Noch immer bestimmt diese schreckliche Tat das Leben vieler Menschen. Natürlich das der Mutter selbst, aber auch das ihres zweiten Sohns David, der auf eine Privatschule gehen muss, um nicht um sein Leben fürchten zu müssen. Auch der Police-Officer Frank leidet noch unter dem Amoklauf - er war damals als erster Beamter vor Ort...

Schauspieler

American Gun Marcia Gay Harden, Forest Whitaker, Donald Sutherland, Linda Cardellini, Lisa Long, Chris Warren Jr., David Heymann, Chris Marquette, Amanda Seyfried, Nikki Reed, Joseph Kell, Tony Goldwyn, Rex Linn, Kevin Phillips, Davenia McFadden

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms American Gun Regisseur Aric Avelino schrieb am Drehbuch mit, was ihn hauptverantwortlich macht, das „American Gun“ nicht so funktioniert, wie er sich das vermutlich gedacht hat. Nicht nur, dass man in manchen Szenen den Eindruck gewinnt, Avelino versuche, den Gebrauch oder den Besitz von Waffen zu rechtfertigen, er bezieht auch keine Stellung, was einen demoralisierten und hoffnungslosen Zuschauer zur Folge hat. Töten Waffen Menschen? Oder töten Menschen andere Menschen? Nach so schrecklichen Bildern – nicht nur in den USA – sind offensichtlich nicht alle Bürger eines kleinen oder großen Staates der Ansicht, dass Waffen ein echtes Übel unserer Zeit sind. An dieser Stelle soll auch nicht die Absicht angezweifelt werden, dass Avelino einen Film GEGEN Gewalt drehen wollte, fest steht aber, dass der Filmemacher es nicht überzeugend versteht, a) seine interessanten Figuren zu Wort kommen zu lassen – gerade Linda Cardellini kommt entschieden zu kurz – und b) ein glasklares Statement abzugeben. „American Gun“ dümpelt so zwischen den Zeilen, was gerade am Schluss einen faden Beigeschmack hinterlässt.
Nichtsdestotrotz sind Filme wie dieser wichtig um zu verstehen, dass ein Werkzeug, um andere zu verletzen, keine Probleme löst – aber diese Weisheit ist nun mal so alt, wie die Menschheit selbst. Und solange Geld eine maßgebliche Rolle bei all dem spielt, wird es weiterhin 12järhige US-Amerikaner geben, die eine Knarre mit zur Schule bringen. Das soll richtig sein? Sicher nicht – und genau diese Botschaft hätte eindringlicher zum Zuschauer transportiert werden müssen!



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