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Good Neighbours
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Regie
Jacob Tierney
Drehbuch
Jacob Tierney
Produzent
Kevin Tierney
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 90 min Land Kanada, 2010 DVD-Start 15.11.2011 Blu-ray-Start 15.11.2011 Verleih Ascot Elite |
Story
In einer kanadischen Großstadt geht ein Serienkiller um, der ausschließlich Frauen ermordet und sie vorher noch vergewaltigt. Die Polizei hat nicht einmal den Hauch einer heißen Spur, und so scheint einzig die neuste Tageszeitung am aktuellen Geschehen aktiv beteiligt zu sein. Unterdessen zieht Grundschullehrer Victor von einem Auslandsaufenthalt in China zurück in seine alte Heimat. In dem Haus, in das er zieht, wohnen auch die junge Louise, die nur ihre Katzen wirklich liebt und der im Rollstuhl sitzende Spencer. Victor freundet sich schnell mit ihnen an. Als der Killer in unmittelbarer Nähe erneut zuschlägt, spitzt sich die Situation im Haus zu...
Schauspieler
Jay Baruchel, Scott Speedman, Emily Hampshire, Anne-Marie Cadieux, Diane D'Aquila, Xavier Dolan, Clara Furey, Kaniehtiio Horn, Pat Kiely, Jacob Tierney, Micheline Lanctôt, Gary Farmer, Nathalie Girard, Sean Lu, Kevin Tierney
Filmkritik von Thomas Ays
Es bleibt auch nach dem Ende Thrillers ein echtes Rätsel, wie der New York Observer auf den Satz kommt: "Höchste Empfehlung, ich hatte Alpträume." Von was? Kamen die bösen, bösen Träume durch den gruseligen Abspann? Vielleicht durch die müde Geschichte? Oder aber durch den mangelhaften Inszenierungsstil? Die "Moviebox" schreibt weiter "Spannender Serienkiller-Thriller im Hitchcock-Stil!", was die Vermutung nahelegt, dass der/die Rezensent/in nie einen Film von Alfred Hitchcock gesehen hat. Bei diesem Meisterregisseur war man nie versucht, durch sein Wohnzimmer "laaaaaaaaaaaaaaaaangweilig!" zu brüllen - und zwar vor lauter Verzweiflung. Spannung? Wo? Dieser Möchtegern-Thriller ist nie auch nur im Ansatz packend oder gar spannend, ganz im Gegenteil. Die geradezu lächerlich vorhersehbare Geschichte, deren Auflösung man schon nach wenigen Filmminuten kennt, ist langatmig und langweilig, und auch die Schauspieler versprühen keinen Charme oder gar Ausdruckskraft. Jay Baruchel nervt als Victor die gesamte Filmlänge über, Scott Speedman agiert als Spencer gelangweilt und Emily Hampshire bleibt blass von Anfang bis Ende.
Regisseur und Drehbuchautor Jacob Tierney hat nichts wirklich richtig gemacht. Weder wurde die Inszenierung an sich kritisch hinterfragt - dunkle Bilder reichen nicht aus, um Spannung aufzubauen - noch das Drehbuch in die dringend nötige Überarbeitung geschickt. Zu all dem Übel gesellt sich eine schauderhafte deutsche Synchronisation, die einen schnell auf die Original-Tonspur wechseln lässt. Alles in allem: „Good Neighbours“ ist eine Direkt-DVD-Veröffentlichung, die man wirklich nicht kennen muss.
