The Box - Du bist das Experiment

The Box

Filmplakat The Box - Du bist das Experiment
Regie Richard Kelly  Drehbuch Richard Kelly, Richard Matheson  Produzenten Richard Kelly, Dan Lin, Kelly McKittrick, Sean McKittrick 
Genre Mystery  FSK 16  Filmlänge 110 min
Land USA  DVD-Start 19.02.2010  Verleih Constantin Film

Story

Eines Morgens liegt vor der Haustür von Norma, ihrem Mann Arthur und ihrem Sohn Walter eine mysteriöse Holzschachtel mit einem Begleitbrief. Es wird sich jemand bei ihnen melden heißt es. Dieser jemand ist der entstellte Arlington Steward, und er macht Norma und ihrem Mann ein ungewöhnliches Angebot: Drücken sie den Knopf in der Holzschachtel bis zu einer bestimmten Uhrzeit, erhalten sie eine Million Dollar in bar und steuerfrei. Dafür stirbt ein Mensch, den sie nicht kennen. Norma bleibt nach Stewards Besuch verstört zurück. Gerade wurde ihr mitgeteilt, dass sie mehr Schulgeld zahlen müssen, und Arthur wurde der Einsatz als Astronaut bei der NASA abgelehnt. Sie könnten das Geld dringend brauchen, aber ist eine Million Dollar ein fremdes Menschenleben wert?

Schauspieler

The Box - Du bist das Experiment Cameron Diaz, James Marsden, Frank Langella, Sam Oz Stone, Celia Weston, Gillian Jacobs, Michele Durrett, James Rebhorn, Deborah Rush, Kevin DeCoste

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 3 von 5 Ms The Box - Du bist das Experiment „The Box – Du bist das Experiment“ stellt die verstörende Frage nach unserer moralischen Integrität. Was ist uns ein fremdes, unbekanntes Menschenleben wert, wenn wir gegen eigene Interessen abwägen müssen? Als Ehepaar in Gewissensnöten überzeugen Cameron Diaz und James Marsden. Auch Frank Langella ist für die Rolle des entstellten Arlington Steward gut gewählt. Basierend auf der Kurzgeschichte „Button, Button“ von Richard Matheson drehte Regisseur und Drehbuchautor Richard Kelly ein Mystery-Drama, das jedoch trotz der guten Besetzung letztlich nicht hält, was der spannende Plot verspricht. Zwar ergeht sich Kelly nicht nur in Rätseln, sondern liefert auch Erklärungsansätze. Dennoch ist die Geschichte mit Andeutungen und bedeutungsschwangeren Momenten überladen. Die geheimnisvolle Atmosphäre, die die Handlung tragen sollte wirkt erzwungen. Richard Kelly verbindet nachrichtendienstliche Verschwörungstheorien mit Alien-Invasionsphantasien und den Fragen nach Moral und Ethik zu einem verschwurbelten Ganzen. Dem Film fehlt letztlich die Portion Realismus, die daraus einen wirklichen Mysterythriller mit Gänsehautgarantie gemacht hätte.



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