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Goodbye, Mr. Chips
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Regie
Sam Wood
Drehbuch
R.C. Sherriff, Claudine West, Eric Maschwitz
Produzent
Victor Saville
Genre Tragik-Komödie FSK 0 Filmlänge 110 min Land Großbritannien, 1939 DVD-Start 12.03.2004 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
1870 kommt der junge Lehrer Mr. Chipin ohne jegliche Praxis an das Internat von Brookefield. Die Jungen zeigen ihm schnell, wo er selbst noch zu lernen hat und so wird es ein mühsamer Beginn. 18 Jahre später ist Mr. Chipin zwar eine geachtete Lehrkraft, aber kein beliebter Lehrer. Noch immer hat er keinen Zugang zu seinen Schülern gefunden. Das Internat hat sich über die Jahre immer mehr zur Kaderschmiede von Englands Elite gemausert und zu gerne würde Chipin hier weiter Karriere machen. Doch seine Schüchternheit und Zurückhaltung stehen ihm im Weg. Erst die Begegnung mit der frischen und herzlichen Katherine tauen Mr. Chipin auf. „Chips“, wie seine Frau ihn fortan nennt, lernt sich zu öffnen und wird zum geschätzten und geliebten Wegbegleiter von vielen Schülergenerationen von Brookefield.
Schauspieler
Robert Donat, Greer Garson, Paul Henreid, Lyn Harding, Austin Trevor, Terry Kilburn
Filmkritik von Melanie Frommholz
Die Geschichte des Lehrers Mr. Chipin, der mit den Jahren lernt, dass ein guter Lehrer nicht nur ein hervorragender Akademiker sein, sondern auch die richtige Balance zwischen Strenge und Herzensgüte mitbringen muss, um seine Schüler zu begeistert und zu erreichen, ist eine zeitlose, die nach wie vor die Herzen berührt. Die Drehbuchautoren R.C. Sherriff, Claudine West und Eric Maschwitz haben es verstanden aus der Romanvorlage von James Hilton insbesondere die emotionale Seite des Themas „Lieblingslehrer“ herauszulösen und so begeistert „Goodbye Mr. Chips“ durchgehend mit einer großen Wärme. Die Handlung macht einige große Sprünge, ist in ihren Themen natürlich Zeugnis ihrer Zeit und befasst sich letztlich „nur“ mit den Meilensteinen in „Chips“ Pädagogenlaufbahn und Leben. Dennoch baut man eine große Nähe zu ihm auf und freut sich mit ihm, über seine Erfolge und ist betroffen von seinen Rückschlägen. Die Episoden sind geradlinig erzählt und auch wenn man sich das ein oder andere Mal noch mehr intensive Momente zwischen „Chips“ und seinen Schülern gewünscht hätte, bringen sie seine Entwicklung gut und nachvollziehbar zum Ausdruck.
Dass es dem Film gelingt, dass wir Mr. Chipin von Beginn an mögen und ins Herz schließen, liegt an der großartigen Darstellung von Robert Donat, der „Chips“ in jeder Lebensphase glaubwürdig verkörpert und den verschmitzten und lebenserfahrenen Lehrer genauso überzeugend gibt, wie das verklemmte und schüchterne Greenhorn an seinem ersten Unterrichtstag. Unweigerlich wünscht man sich ihn zum Lehrer und Wegbegleiter der eigenen Jugend. An seiner Seite glänzt die junge Greer Garson mit Frische, Witz und Strahlkraft. „Goodbye Mr. Chips“ wird nicht zuletzt dank dieser beiden Darsteller zu einer zeitlos berührenden Geschichte, die man auch heute noch gerne sieht.
Wissenswertes
Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Roman von James Hilton. Die Geschichte wurde bislang weitere drei Mal verfilmt.
Schauspielerin Greer Garson gab in "Goodbye Mr. Chips" ihr Kinodebüt und bekam gleich ihre erste OSCAR Nominierung.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Greer Garson), Bester Schnitt, Bestes Drehbuch
Gewonnene OSCARs
Bester Hauptdarsteller (Robert Donat)
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