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Cocoon II - Die Rückkehr
Cocoon: The Return
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Regie
Daniel Petrie
Drehbuch
Stephen McPherson
Produzenten
David Brown, Lili Fini Zanuck, Richard D. Zanuck
Genre Science-Fiction-Drama FSK 6 Filmlänge 122 min Land USA Kinostart 03.08.1989 DVD-Start 03.04.2004 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Fünf Jahre nachdem Art, Ben und Joe mit ihren Frauen die Erde und das Rentnerdasein hinter sich gelassen haben, um auf einem fremden Planeten ein völlig neues Leben ohne Krankheiten und Tod zu beginnen, bietet sich ihnen die Chance auf eine Woche Urlaub in der alten Heimat. Ein Seebeben bedroht die auf der Erde verbliebenen Kokons und so sind Kitty und ihre Freunde zurück, um ihre Verwandten endgültig abzuholen. Der auf der Erde gebliebene Bernie staunt nicht schlecht, als seine Freunde plötzlich wieder vor der Tür stehen und auch David freut sich, dass seine Großeltern wieder da sind. Alles könnte so schön sein, doch der Zeitpunkt des Rückfluges rückt näher und Art, Ben, Joe, Mery, Alma und Bess müssen sich entscheiden, ob sie das Leben auf der Erde und all ihre Lieben nun tatsächlich für immer hinter sich lassen. Als einer der Kokons von Forschern aus dem Wasser gefischt und für Untersuchungen geöffnet wird, spitzen sich die Ereignisse zu.
Schauspieler
Don Ameche, Wilford Brimley, Steve Guttenberg, Maureen Stapleton, Elaine Stritch, Jessica Tandy, Hume Cronyn, Gwen Verdon, Courteney Cox, Jack Gilford, Tahnee Welch, Barret Oliver
Filmkritik von Melanie Frommholz
1985 gelang Regisseur Ron Howard mit „Cocoon“ ein kurzweiliger Science-Fiction-Spaß mit exzellenten Effekten, der nicht von ungefähr einen OSCAR in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“ gewann. Drehbuchautor Tom Benedek hatte für die von Don Ameche und Jessica Tandy angeführte Rentnerkombo eine amüsante Geschichte geschrieben, die charmant war und Laune machte. Wie so oft in der Traumfabrik dauerte es nach dem Erfolg nicht lange, bis man auf den Gedanken kam, mit dem gleichen Konzept noch einmal die Kinokassen zum Klingeln zu bringen und so folgte drei Jahre später fast schon unvermeidlich „Cocoon II - Die Rückkehr“. Was diesem Nachfolger zu Gute kommt, ist, dass sich fast der gesamte Cast des ersten Films wieder vor der Kamera versammelte und so können wir erneut über die rüstigen und charmanten Don Ameche, Wilford Brimley, Jack Gilford, Hume Cronyn, Maureen Stapleton, Jessica Tandy und Gwen Verdon schmunzeln. Für frischen Wind sorgt Elaine Stritch als flotte Ruby. Auch wenn die Darsteller erneut den Spaß an der Sache gut rüberbringen und auch die ernsten Töne sicher treffen, können sie jedoch das mittelmäßige Drehbuch nicht auf mehr als ein solides Niveau heben. Hinter der Kamera hat das Team vollständig gewechselt und Regisseur Daniel Petrie und Drehbuchautor Stephen McPherson ist leider wenig Inspirierendes oder Neues eingefallen. Und das wird auch auf zu viele Filmminuten verteilt. Die erste Stunde des Film wird verplempert mit dem bereits im ersten Teil schon ausgewalzten Motiv der rüstigen alten Leuchtchen, die es der Jugend noch mal so richtig beweisen, sei es beim Baseball oder Tanzen. Das ist zwar immer noch nett, doch auf die Dauer auch ermüdend. Hat man die ersten 60 Minuten geschafft, zieht die Handlung zwar an, entwickelt sich jedoch allzu vorhersehbar und selbst spannende Rettungsaktionen vermag Daniel Petrie wenig packend zu inszenieren. Stark ist „Cocoon II - Die Rückkehr“ nur, wenn die Darsteller Raum für ihr Können bekommen und so entstehen in den nachdenklichen Szenen, wo Leben und Tod sich treffen, schöne und berührende Momente.
Wissenswertes
Diese Reihe umfasst folgende Filme:
Cocoon
Cocoon II - Die Rückkehr
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