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Die Frau in Schwarz
The Woman in Black
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Regie
James Watkins
Drehbuch
Jane Goldman
Produzenten
Richard Jackson, Simon Oakes, Brian Oliver
Genre Horror-Thriller FSK 12 Filmlänge 95 min Land Großbritannien, Kanada, Schweden, 2012 Kinostart 29.03.2012 Verleih Concorde Film |
Story
Vier Jahre ist Arthur Kipps’ Frau nun schon tot. Vier Jahre und der junge Witwer kann noch immer nicht aufhören, an sie zu denken. Er liebt sie – unendlich und über den Tod hinaus. Kein Wunder, dass sein vierjähriger Sohn Nicholas seinen Vater immer nur mit traurigem Gesicht malt.
Erneut muss er sich von seinem Sohn verabschieden, denn seine Kanzlei hat ihn beauftragt, in einem kleinen Nest mitten im Nirgendwo den Nachlass einer alten Dame zu verwalten. Das Haus, in dem sie lebte, Eel Marsh House, soll schnellstmöglich verkauft werden. Doch vor Ort ist alles sehr seltsam und verstörend. Es dauert nicht lange und Arthur zweifelt ernsthaft an seinem Verstand...
Schauspieler
Daniel Radcliffe, Ciarán Hinds, Janet McTeer, Sophie Stuckey, Misha Handley, Roger Allam, Shaun Dooley, Mary Stockley, Alexia Osborne, Alfie Field, Victor McGuire, Cathy Sara, Tim McMullan, Daniel Cerqueira, Liz White, Alisa Khazanova, David Burke, Sidney Johnston, Aoife Doherty
Filmkritik von Thomas Ays
"Eden Lake", aus dem Jahre 2008, ist der erste Film von Regisseur James Watkins, der hierzu auch das Drehbuch schrieb. Nun legt er mit "Die Frau in Schwarz" nach. Der berühmte Roman von Susan Hill wurde 1989 fürs Fernsehen schon einmal verfilmt. In diesem Film spielte Adrian Rawlins die Rolle des Arthur. Die Verbindung zwischen ihm und Daniel Radcliffe lässt sich einfach herstellen: Rawlins spielte in der "Harry Potter"-Reihe Harrys Vater, James Potter – aber das nur am Rande.
Drehbuchautorin Jane Goldman ist eine gefragte Frau im Filmgeschäft rund um Hollywood. An "Der Sternwanderer" hat sie genauso mitgeschrieben, wie an "Kick-Ass" oder an "X-Men: Erste Entscheidung". Für das Kino-Remake "Die Frau in Schwarz" hat sie ebenfalls ganze Arbeit geleistet. Zwar erfinden Goldman und Regisseur James Watkins das Rad des Genres sicherlich nicht neu und bedienen wirklich jegliches Gruselklischee, dennoch ist ihnen ein sehr sehenswerter Film gelungen, der massenhaft Atmosphäre, gute Musik und richtig widerliche Gruselszenen zu bieten hat. Gänsehaut ist garantiert, wenn Arthur Kipps durch das dunkle Anwesen von Eel Marsh House wandert. Die Hauptrolle spielt Daniel Radcliffe, der nun, nachdem die Geschichten um "Harry Potter" erzählt sind, die schwere Aufgabe hat, den Zauberlehrling hinter sich zu lassen. So ganz ist das noch nicht geschafft und es werden noch einige Jahre ins Land gehen und vor allem einige Filme gedreht werden müssen, bis sich Daniel Radcliffe Harry vom Hals geschafft hat. Dennoch kann man ihm hier eine durchweg gelungene Vorstellung bescheinigen. Er trägt den Film im Grunde ganz alleine und, obwohl nicht sehr viel passiert, trägt Radcliffe doch entscheidend dazu bei, dass "Die Frau in Schwarz" immens spannend wurde - mal von den großartigen Effekten und der grandiosen Optik abgesehen.
Ins erste Drittel des Films haben sich ein paar unschöne Längen eingeschlichen, die den Gesamteindruck von "Die Frau in Schwarz" etwas trüben - wenn auch nicht sehr. Aus diesem Gruselfilm ist dank einer ordentlichen Inszenierung, visuell eindrucksvollen Effekten und widerlichen Ideen ein spannender und Gänsehaut erzeugender Genrevertreter geworden, den man nicht verpassen sollte.
Wissenswertes
Das Drehbuch basiert auf einem Roman von Susan Hill. Der Stoff wurde bereits 1989 fürs Fernsehen verfilmt.
"Die Frau in Schwarz" wurde im englischen Original mit deutschen Untertiteln gesehen und bewertet.
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Kommentare
evilAngel schreibt am 19.04.12, 09:23
Der Film war für mich Horror/Psycho pur. Mehr als mir lieb war ;) Daniel Radcliffe ist für den Film eine gute Besetzung. Hätte ich nicht gedacht. Meiner Erfahrung nach, finde ich Horrorfilme mit bekannten Schauspielern eher schlecht. Aber hier passt die Auswahl. FSK 12 halte ich persönlich für bedenklich. Trotz, dass in dem Film relativ wenig passiert, ist er großartig gelungen und erreicht sein Ziel - nervenaufreibend, spannend und gruselig.
Kinomitarbeiter schreibt am 09.04.12, 12:43
Ich war unentschlossen ob ich mir den Film ansehen soll oder nicht. Ein Horrorfilm ab 12, da kann ja nichts anständiges bei rauskommen, aber ich hab mich getäuscht. Der Film ist spannend, gruselig und sorgt für Gänsehaut. Die Schockeffeckte fand ich persönlich schlimmer als bei "Paranormal activity", hier enenfalls ohne Blut, aber psychisch sehr nervenaufreibend. Die Bettszene z.B. könnte auch aus "A nightmare on Elm Street" sein. Ich würde den Film nicht für Personen unter 16 Jahren empfehlen, dafür ist er zu heftig. Mal wieder hat die FSK Bockmist verzapft. Teilweise frag ich mich ob die da alle korrupt sind und Schmiergelder von den Filmemachern annehmen, damit die Filme für mehr Publikum freigegeben werden und eine geringere Einstufung erhalten.
Nico schreibt am 04.04.12, 00:34
So Leid es mit tut aber diesen Film im Kino zu sehen ist einfach nur rausgeworfenes Geld. Na Klar, Daniel Radcliffe zeigt das er auch anders als Harry Potter kann...aber eben auch nur das.Ansonsten besteh seine Leistúng darin mit debilem ausdruckslosen Gesicht durch das Haus zu stapfen. Die Geschichte ist langweilig, erst spät om Film erfährt man überhaupt einmal worum es geht ( man konnte es sich aber vorher schon denken). Davor besteht der Film nur aus einer Abfolge von aneinandergereiten billigen Schockmomenten, von denen nur ungf. 2 wirklich zu erschrecken wissen.Einzig Ciarán Hinds weiss zu überzeugen. Alles in allem bin ich sehr enttäuscht von diesem Film und bereue das Geld nicht in Dosenbier investiert zu haben....
Carsten schreibt am 02.04.12, 09:38
Absolut sehenswerter Film! Ich lass mich nicht oft von der ersten Minute fesseln.....aber der Film hat es echt geschafft! Kann ich jedem empfehlen! Die Landschaft, das Haus, die Geschichte! Alles packt einen ohne großes "Vorgeplänkel"! Daniel Radcliffe hat für mich bewiesen, dass er nicht nur Harry Potter kann!
