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Priest
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Regie
Scott Charles Stewart
Drehbuch
Cory Goodman
Produzenten
Sam Raimi, Michael De Luca, Joshua Donen, Mitchell Peck
Genre Comic-Verfilmung FSK 16 Filmlänge 87 min Land USA Kinostart 12.05.2011 DVD-Start 06.10.2011 Blu-ray-Start 06.10.2011 Verleih Sony Pictures |
Story
Menschen und Vampire haben sich seit jeher bekämpft, bekriegt. Durch diese machtvollen Auseinandersetzungen haben sie vor allem die Welt um sich herum zerstört. Nun leben die Menschen zurückgezogen in abgesperrten Städten unter dem Schutz der Kirche. Sie gibt ihnen Kraft, gleichzeitig ist die Kirche aber auch die Exekutive, die dafür sorgt, dass die strengen Regeln, die sie ihren Schäfchen auferlegt hat, auch eingehalten werden.
Während des Krieges sorgten vor allem die Priester dafür, dass die Menschen die Schlacht gewannen. Mit außerordentlichen Kräften gesegnet, gingen sie gegen die mächtigen Vampire vor und rotteten sie aus. Doch scheinbar nicht alle, denn die Blutsauger scheinen zurück zu sein. Als etwas Schreckliches in der Wüste geschieht, widersetzt sich ein Priester der Kirche und ermittelt im Outback auf eigene Faust – mit ungeahnten Folgen…
Schauspieler
Paul Bettany, Cam Gigandet, Maggie Q, Karl Urban, Lily Collins, Brad Dourif, Stephen Moyer, Mädchen Amick, Christopher Plummer, Alan Dale, Jacob Hopkins, Dave Florek, Joel Polinsky, Josh Wingate, Jon Braver
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur Scott Charles Stewart, viel gebuchter Visual-Effects-Könner, lieferte 2010 mit "Legion" schon einen seelenlosen Fantasystreifen ab, der durch den Trailer neugierig machte, letztlich aber enttäuschte. Dieses Schicksal, so hoffte man noch nach der Vorschau zu "Priest", sollte sich bei diesem neuen Projekt nicht einstellen. Leider muss auch dieser neue Film einige Beanstandungen über sich ergehen lassen.
Drehbuchautor Cory Goodman rückt in das ungestüme Zentrum aller Kritik. Wäre er innovativer ans Werk gegangen, hätte man diesem Streifen sicherlich einiges abgewinnen können, doch mit diesem Ergebnis hat er sich keinen Gefallen getan. Die Figuren des Films sind durch die Bank stereotyp und vollkommen unüberraschend. Genau wie die Geschichte, die den Zuschauer nicht einmal packt oder mit Wendungen überrascht. Höhepunktslos erzählt Goodman eine Geschichte, bei der man nur müde den Kopf schütteln will, sobald der Abspann beginnt. Das kann doch nicht alles gewesen sein? Es kann. Auch die Möglichkeit, einige lustige Momente in den Film einzubauen, ließ der Autor seelenruhig an sich vorbeiziehen und nutzte so wenige seiner vorhandenen Chancen. "Priest 2" sollte unbedingt einen neuen Drehbuchautoren bekommen. Mit so einem Skript kann man heutzutage niemanden mehr gänzlich packen.
Regisseur Scott Charles Stewart verpackt die müde und zeitweise auch vollkommen logikfreie Story jedoch ordentlich und bietet einiges fürs Auge. Zwar hätten einige Kämpfe noch ausgereifter umgesetzt werden können, insgesamt punktet jedoch dieser Mix aus Science-Fiction, Fantasy und Western durchaus, sodass aus „Priest“ kein Totalausfall geworden ist. In 3D lohnt sich dieser Streifen aber nur bedingt, da die Umsetzung in dieser Form nicht sonderlich herausragend geworden ist.
„Priest“ ist unterm Strich ein optisch ansprechender, inhaltlich jedoch enttäuschender Film geworden, der zwar ordentliche Schauspieler zu bieten hat, aus der Durchschnittlichkeit jedoch nicht herauszukommen vermag.
Wissenswertes
"Priest" basiert auf den gleichnamigen Comics von Min-Woo Hyung.
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Kommentare
Aurora schreibt am 15.05.11, 16:29
Gut, die Handlung war jetzt nicht besonders überraschend und weitgehend voraussehbar, aber dennoch überhaupt nicht langweilig :D
Und die visuellen Effekte einfach großartig anzusehen!
Interessant war auch, dass die Stadt und die Fahrzeuge und Waffen sehr modern und ausgreift in der Technik waren, aber die Menschen scheinbar nicht mal einen Fernseher besaßen und Cowboy Sachen trugen :P

