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Falco - Verdammt, wir leben noch!
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Regie
Thomas Roth
Drehbuch
Thomas Roth
Produzenten
Prof. KurtJ. Mrkwicka, Andreas Kamm, Ferdinand Dohna, Oliver Auspitz
Genre Biopic FSK 12 Filmlänge 109 min Land Deutschland, Österreich Kinostart 05.06.2008 DVD-Start 06.11.2008 Verleih drei-freunde |
Story
„Falco - Verdammt, wir leben noch!“ schildert den Werdegang des österreichischen Popstars Hans Hölzle, der als Falco einen Nummer 1 Hit nach dem anderen gelandet hat. Die Erzählung beginnt in Falcos Kindheit, zeigt seine Anfänge als junger Musiker in einigen Szenenbands und erläutert letztendlich seinen Sprung hin zum Superstar. Es wird gezeigt unter welchem enormen Erfolgsdruck der Weltstar stand und mit welchen Problemen er außerhalb der Bühne zu kämpfen hatte.
Schauspieler
Manuel Rubey, Nicholas Ofczarek, Christian Tramitz, Patricia Aulitzky, Susi Stach, Arno Frisch, Markus Mössmer, Martin Loos, Christoph von Friedl, Julian Sharp, Nina Hartmann, Doris Golpashin, Sunnyi Melles
Filmkritik von Kathrin Lang
Der Kommissar ist wieder da – und das lebendiger als man vermutet hatte. Mit einer unglaublichen Authentizität gibt Manuel Rubey den egozentrischen Falko wieder und rockt damit im wahrsten Sinne die Leinwand. Die guten, alten Megahits wurden für dieses Biopic wieder ausgegraben und versetzten den Zuschauer sofort in die Zeit zurück, in der man das Radio noch laut aufgedreht hat, wenn gerade „Rock me Amadeus“ & Co. gespielt wurde. Schnell wird dem Zuschauer auch die Tragödie, die Falcos plötzlicher Tod ausgelöst hat, wieder bewusst. Schade, dass ein solch toller und extrem eigenwilliger Superstar die Welt so früh verlassen musste. Bis zu diesem Punkt hat „Falco - Verdammt, wir leben noch!“ also alles richtig gemacht. Allerdings gibt es auch eine Kehrseite, die nicht ganz so glanzvoll erscheint. Falcos normales Leben und seine privaten Probleme schaffen es leider nicht den Zuschauer zu begeistern. In scheinbarer Endlosschleife weist „Falco - Verdammt, wir leben noch!“ auf die Probleme des Weltstars hin: Übermäßiger Drogenkonsum, enorme Eheprobleme und ein Kind, das zwischen den Fronten steht. Fertig ist eine zum gähnen langweilige Geschichte, die man auch gut um etliche Minuten hätte kürzen können. Zum Beispiel indem man sich spätestens die fünfte Klappe von „Ehefrau zieht aus und gelobt nie wieder zurück zu kommen“ gespart hätte. Dieser Teil des Filmes ist wohl nur für eingefleischte Falco Fans zum Aushalten. Alle anderen werden sich während dieser Zeit nach einer Gänsehaut erzeugenden musikalischen Showeinlage des Österreichers sehnen. „Verdammt wir leben noch“? Die Hits ganz gewiss – viel Spaß bei der anschließenden Falco-Revival-Party.
In Österreich gehört der Film schon jetzt zu den erfolgreichsten Eigenproduktionen aller
Zeiten und markiert dort den besten Start eines österreichischen Filmes in den
vergangenen zwei Jahren.