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Phantoms
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Regie
Joe Chappelle
Drehbuch
Dean R. Koontz
Produzenten
Joel Soisson, Michael Leahy, Robert Pringle, Steve Lane
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 95 min Land USA Kinostart 06.08.1998 DVD-Start 01.08.2004 Verleih Kinowelt |
Story
Jennifer Pailey und ihre jüngere Schwester Lisa kommen in dem kleinen Wintersportort Snowfield in Colorado an, um Ferien zu machen. Doch daraus scheint erst einmal nichts zu werden, denn die Bewohner des kleinen Städtchens sind entweder tot oder spurlos verschwunden. Verzweifelt versuchen die Frauen daraufhin zu fliehen, doch kein Telefon, kein Auto funktioniert. Es hilft nichts, deshalb gehen sie verzweifelt auf die Suche nach Überlebenden und stoßen auf den jungen Sheriff Bryce Hammond und dessen Stellvertreter Stu Wargle. Gemeinsam müssen sie es schaffen Hilfe zu holen und es scheint wenig später auch tatsächlich zu gelingen. Doch kann das Spezial-Einsatzkommando gegen die aufziehende Gefahr bestehen?
Schauspieler
Ben Affleck, Peter O'Toole, Rose McGowan, Joanna Going, Liev Schreiber, Nicky Katt, Clifton Powell, Rick Otto, Rachel Shane, Adam Nelson
Filmkritik von Thomas Ays
Rollenwahl ist alles für einen aufstrebenden jungen Schauspieler und so machte sich auch der OSCAR-Preisträger Ben Affleck auf, seine Schauspielerkarriere zu gestalten. Erster Ansatzpunkt nach dem Gewinn des Goldjungen für „Good Will Hunting“ wurde "Phantoms", der von Joe Chappelle ("Halloween: Der Fluch des Michael Myers") inszeniert wurde. Das Drehbuch stammt von Dean R. Koontz, der auch schon die Romanvorlage verfasste. Weitere Rollen gingen an Hollywood-Urgestein Peter O'Toole und Rose McGowan, die durch "Scream - Schrei!" ja schon Erfahrungen im Horror-Genre sammeln konnte.
Trotz der eigentlich überzeugenden Schauspieler ist aus "Phantoms" jedoch kein sonderlich aufregender, sondern eher langweiliger Trip geworden. Der Film schafft es weder zu gruseln, noch zu thrillen und so werden selbst 95 Minuten zur Geduldsprobe. Man hat den Eindruck, Chappelle hätte seinen Film nicht gut im Griff und liefert eine eher leblose Inszenierung ab, die weite Strecken über entweder gewöhnungsbedürftig oder routiniert aussieht. Von Kreativität und Originalität ist weder durch die Schauspieler, noch durch das Skript, noch durch die Schauspieler etwas zu spüren.
Von der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films gab es eine Nominierung für einen Saturn Award als bester Horrorfilm.