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New York für Anfänger
How To Lose Friends & Alienate People
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Regie
Robert B. Weide
Drehbuch
Peter Straughan, Toby Young
Produzenten
Elizabeth Karlsen, Stephen Woolley, Toby Young
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 111 min Land Großbritannien Kinostart 27.11.2008 DVD-Start 16.04.2009 Blu-ray-Start 03.03.2011 Verleih Concorde Film |
Story
Sidney Young hat einen großen Wunsch: Er will als Journalist den Stars und Sternchen dieser Welt nahe sein. Mit der Herausgabe seines eigenen Magazins in London, ist er seinem Ziel schon ein ganzes Stück näher gekommen, hat seine Erfüllung darin aber noch nicht gefunden. Als Sidney eines Tages jedoch einen Anruf von Clayton Harding aus New York bekommt, stehen die Zeichen plötzlich schon viel besser. Clayton ist Herausgeber des renommierten Sharp-Magazines und hätte Sidney Young gerne mit im Boot. Natürlich nimmt Sidney das Glamour versprechende Jobangebot an, muss in New York jedoch schnell feststellen, dass er gegen seine wichtigsten Prinzipien fortan verstoßen soll. Die Berichterstattungen werden von diversen PR-Managern gefälscht und die Zeilen, die nichts als die Wahrheit enthalten, landen unbeachtet im Papierkorb. Was wird Sidney wichtiger sein: Die Verwirklichung seines Lebenstraumes oder das Einhalten seiner Prinzipien?
Schauspieler
Megan Fox, Jeff Bridges, Kirsten Dunst, Simon Pegg, Gillian Anderson, Danny Huston, Margo Stilley, Robert Stone
Filmkritik von Kathrin Lang
„New York für Anfänger“: mal wieder ein Film, der mehr oder minder baden geht, weil hinter den Kameras einfallslose Leute standen. Eigentlich hätte diese Komödie alles gehabt, was ein erfolgreicher Film haben muss: Zunächst einmal eine Story, die auf wahren Begebenheiten beruht und damit der Erfahrung nach geradezu prädestiniert dafür ist, auf der Leinwand Emotionen zu wecken. Ganz im Gegensatz zu dem also, was Regisseur Robert B. Weide aus dieser „wahren Begebenheit“ gemacht hat: einen öden Streifen, dessen Charaktere die nötige Tiefe und der Witz fehlt. Einen guten Titel hatte diese Komödie ursprünglich auch – bevor sich irgendwelche deutschen Superhirne dazu entschlossen haben aus „How To Lose Friends & Alienate People“ kurz und schmerzlos „New York für Anfänger“ zu machen. Und last but not least hat der Film eine wirklich hervorragende Besetzung, die sich sichtlich Mühe gegeben hat, aber an der miesen Inszenierung und den schlechten Gags leider auch nicht mehr viel ändern konnte. Wirklich schade, denn mit etwas mehr Liebe zum Detail hätte aus „New York für Anfänger“ mühelos ein emotionaler, witziger und einfach schöner Film werden können. So jedoch kratzt er hilflos an der Oberfläche und kann sich nur ächzend danach sehnen auf sonderlich guten Anklang zu stoßen. Für mehr als nur einen lockerleichten Abend taugt „New York für Anfänger“ nicht. Grundsätzlich ist dagegen nicht viel einzuwenden, doch in diesem Fall ist es traurig, da viel Potential unnötig verschwendet wurde.
"New York für Anfänger" basiert auf den Memoiren des britischen Schriftstellers Toby Young und dessen Versuch in New York als Redakteur bei Vanity Fair berühmt zu werden. 