Redbelt

Filmplakat Redbelt
Regie David Mamet  Drehbuch David Mamet  Produzent Chrisann Verges 
Genre Action-Drama  FSK 12  Filmlänge 99 min
Land USA  Kinostart 18.09.2008  DVD-Start 05.03.2009  Verleih Sony Pictures

Story

Ex-Soldat Mike Terry hat sich mit seinem kleinen Jiu Jitsu Studio einen Traum erfüllt. Er geht in den Lehren der Kampfkunst der Samurai auf und lehrt sie nach seiner eigens entwickelten Methode. Zu dumm nur, dass der Laden keinen Gewinn abwirft. Das denkt auch seine Frau Sondra, die sich beklagt, dass ihr Geschäft Mikes Traum finanziert und ihn immer wieder löchert doch seine faszinierende Technik auch für Wettkämpfe einzusetzen. Wettkämpfe wie sie ihr Bruder Ricardo bestreitet und ihr Bruder Bruno organisiert. Mike lehnt diese Art des Kampfes rigoros ab. Doch dann kommt dieser verregnete Abend, an dem die Anwältin Laura Black Mikes Wagen anfährt und plötzlich in seinem Studio steht, wo sie fast seinen Schüler Joe, einen Polizisten, erschießt. Der Unfall setzt eine Kette tragischer Verwicklungen in Gang an deren Ende Mike sich endgültig entscheiden muss, welche Art von Kämpfer er sein will.

Schauspieler

Redbelt Chiwetel Ejiofor, Alice Braga, Emily Mortimer, Tim Allen, Rodrigo Santoro, Joe Mantegna, Maximilian Martini, David Paymer, Rebecca Pidgeon

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 2 von 5 Ms Redbelt Wo Männer noch echte Kerle sind und Ehre und Moral die Grenze zwischen den Guten und den Bösen beinhart markiert, bringt uns „Redbelt“ eine Geschichte, die man wohl nur dann durchhält, wenn man selbst kampfsportbegeistert ist. Und selbst dann dürfte dieses Machwerk zur echten Geduldsprobe werden. Denn die interessanten Lehren der japanischen Kampfkunst Jiu Jitsu, die einst die Samurai zur waffenlosen Verteidigung erprobten, bilden nur den äußeren Rand einer Handlung, die sich über eine verquere Entwicklung hin zu dem von Beginn an offensichtlichen Entscheidungskampf dahinschleppt. Dabei sind es insbesondere die Dialoge, gegen die ein durchaus gut spielender Cast anzukämpfen hat. Wie ein Echo wird einmal gesagtes ständig wiederholt und inhaltlich bewegen wir uns mit der Wiedergabe von banalen Weisheiten hier oft auf Glückskeksniveau. „Redbelt“ büsst so die Authentizität seiner Figuren ein, die alle eher als Stereotype angelegt sind. Unterbrochen von ein paar Kampfszenen schleppt sich der Film über seine nicht ganz 100 Minuten hin zum Sieg des moralisch Richtigen über die fiesen Geschäftsmacher.

Wissenswertes

Redbelt Regisseur und Drehbuchautor David Mamet studierte die Kampfkunst Jiu Jitsu 6 Jahre bevor er diesen Film drehte.



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1.0 / 5  (1 vote)

Kommentare

Thomas schreibt am 17.09.10, 14:01
Ein Film der krampfhaft versucht intellektuell zu wirken und sich von herkömmlichen Kampfsportmovies abzuheben. Dies misslingt jedoch vollkommen. Die Handlung ist dermassen abstrus, dass man nach einiger Zeit aufgibt dem Plot zu folgen. Das pseudodramatische Ende setzt einen Schlusstrich unter 99 Minuten sinnfreier Langeweile.
Karl schreibt am 03.09.08, 15:01
eine verworrene story, die bis zum schluss nicht nachvollziehbar ist (wieso ist die pistole vom cop nicht gesichert; wieso platzt der deal mit dem stoff etc.?), ein protagonist, der eine schlechte weisheit nach der anderen zum besten gibt und dazu wenig spannung mit einem unverständlichen ende sorgen für einen katastrophal schlechten film. er ist mit humor halbwegs auszuhalten.
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