Planet der Affen (2001)

Planet of the Apes

Filmplakat Planet der Affen (2001)
Regie Tim Burton  Drehbuch William Broyles jr., Lawrence Konner, Mark Rosenthal  Produzent Richard D. Zanuck 
Genre Science-Fiction  FSK 12  Filmlänge 120 min
Land USA  Kinostart 30.08.2001  DVD-Start 22.08.2002  Blu-ray-Start 23.05.2007  Verleih 20th Century Fox Germany

Story

Wir schreiben das Jahr 2029. Astronaut Leo Davidson gerät bei einer Mission in einen turbulenten stellaren Nebel und havariert auf einem fremden Planeten. Hier sind die Menschen die Sklaven intelligenter und sprechender Affen. Leo denkt jedoch nicht daran, sich versklaven zu lassen und versucht bereits kurz nach seiner Gefangennahme zu fliehen. Unerwartet Hilfe erhält er hierbei von der Schimpansin Ari. Die Tochter eines Senators ist eine ausgemachte Menschenfreundin, der die Sklavenhaltung ein großer Dorn im Auge ist. Zusammen gelingt ihnen mit einigen Mitgefangenen die Flucht. Doch der finstere General Thade ist ihnen dicht auf den Fersen. Er hat Leos Raumschiff entdeckt und ahnt, dass Leo ein besonderer Mensch ist, den es schnell auszuschalten gilt, will er die absolute Macht an sich bringen.

Schauspieler

Planet der Affen (2001) Mark Wahlberg, Tim Roth, Helena Bonham Carter, Michael Clarke Duncan, Paul Giamatti, Estella Warren, Cary-Hiroyuki Tagawa, David Warner, Kris Kristofferson, Erick Avari, Luke Eberl, Evan Parke, Glenn Shadix, Freda Foh Shen, Chris Ellis

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 2 von 5 Ms Planet der Affen (2001) 1968 eroberte der Science-Fiction-Film „Planet der Affen“ die Kinos. Dank des erstklassigen Drehbuches von Michael Wilson und Rod Serling sowie der hervorragenden Regiearbeit von Franklin J. Schaffner verband der Film Actionwerte, hochwertige Masken und aufrüttelnde Sozialkritik zu einer packenden Mischung, deren Faszination man sich nicht entziehen konnte. „Planet der Affen“ wurde zum besten Beispiel für ein kreatives und außergewöhnliches Infragestellen unserer gesellschaftlichen Entwicklung, ohne dabei den Unterhaltungswert außer Acht zu lassen. Dem ersten Film folgten noch vier Fortsetzungen. Der Affen-Epos ist mittlerweile ein Kultklassiker.

Dies alles muss man wissen, wenn man begreifen will, warum Tim Burtons Remake, das 2001 in die Kinos kam, so eine Enttäuschung darstellt. Auf den ersten Blick passt die Optik, begeistern ausgefeilte Affen-Masken und auch die Action erscheint auf einem guten Niveau. Doch dies alles ist nur Blendwerk. Tim Burton, sonst bekannt für kreative Filme, gibt sich hier unverständlicherweise damit zufrieden, die hohle und flache Popkorn-Ebene des Stoffes zu bedienen. „Bloß nicht zu tiefgründig“ scheint als Untertitel durch fast jede Szene zu laufen. Die Drehbuchautoren William Broyles jr., Lawrence Konner und Mark Rosenthal haben für ihn keine innovative Weiterentwicklung des Themas in petto, sondern nur dröge und platte Dialoge, Affen, die sich in mittelalterlichen Strukturen als Abziehbilder menschlicher Verhaltensweisen geben, und von Kritik an gesellschaftlichen Fehlentwicklungen bleiben nur einsilbige Lippenbekenntnisse und einige wenige gute Ansätze. Selbst das pseudo-logische Ende ist nur ein blasser Abklatsch des Originals und lässt einen ob seiner Vorhersehbarkeit verzweifelt mit den Augen rollen.

Wissenswertes

Planet der Affen (2001) Die Saga um den Planeten der Affen umfasst folgende Filme:
Planet der Affen
Rückkehr zum Planet der Affen
Flucht vom Planet der Affen
Eroberung vom Planet der Affen
Die Schlacht um den Planet der Affen

2011 startet mit dem Prequel "Planet der Affen: Prevolution" ein weiterer Film aus der Affen-Saga.



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