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The Amazing Spider-Man
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Regie
Marc Webb
Drehbuch
James Vanderbilt, Alvin Sargent, Steve Kloves
Produzenten
Avi Arad, Laura Ziskin, Matthew Tolmach
Genre Comic-Verfilmung FSK 12 Filmlänge 136 min Land USA Kinostart 28.06.2012 DVD-Start 08.11.2012 Blu-ray-Start 08.11.2012 Verleih Sony Pictures |
Story
Peter Parker ist ein Außenseiter. Er hat mit niemandem auf seiner Highschool wirklich was zu tun und ist eher verschlossen, als fähig, auf andere zuzugehen. Zwar hat er schon lange ein Auge auf die schöne Gwen Stacy geworfen, ansprechen würde er sie allerdings selbst unter Gewaltandrohung nicht.
Warum Peter verschlossen ist, ist schnell geklärt. Seine Eltern überließen ihn seinen liebevollen Anverwandten, Onkel Ben und Tante May, als Peter noch ganz klein war. Anschließend kamen sie ums Leben. Sein Vater, ein Wissenschaftler, arbeitete an interessanten, wie gefährlichen Projekten und musste wohl um sein Leben fürchten. Und auch Peter wird es bald so gehen, denn als er einer alten Freundschaft zwischen seinem Vater und dem Wissenschaftler Dr. Curt Conners auf den Zahn fühlt, ändert sich sein Leben schlagartig. In einem Labor bei OSCORP wird Peter Parker von einer Spinne gebissen – was eine eigenartige, wie lebensverändernde Transformation auslöst...
Schauspieler
Andrew Garfield, Emma Stone, Rhys Ifans, Denis Leary, Martin Sheen, Sally Field, Irrfan, Campbell Scott, Embeth Davidtz, Chris Zylka, Max Charles, C. Thomas Howell, Jake Keiffer
Filmkritik von Thomas Ays
Wieder einmal gibt sich Hollywood die Ehre und rebootet ein Franchise, was mit Tobey Maguire als Spider-Man äußert erfolgreich wurde. Mit der Trilogie („Spider-Man“, 2002, „Spider-Man 2“, 2004 und „Spider-Man 3“, 2007) schoss Maguire in eine Sphäre, in die er gar eigentlich nicht gehört. Der Mime ist kein Hollywood-Blockbuster-Schauspieler, sondern eher ein Charakterschauspieler, der in kleine und feine Rollen gehört. Das Spinnenkostüm passte ihm dennoch wie angegossen und Maguire hat seine Chance genutzt, dem Comichelden seinen ganz eigenen Charakter zu verpassen. Nun legt Regisseur Marc Webb („(500) Days of Summer“) nach und bringt uns das gleiche Rezept noch einmal in die Kinos. Auch Andrew Garfield kann als Schauspieler einiges und auch er gehört in die Kategorie, in die Tobey Maguire gehört. Auch er ist ein Charakterkopf, ein Schauspieler, der scheinbar spielend einfach Emotionen transportiert. Nach eigenen Aussagen ist Garfield schon seit er ein Kind war ein Fan der Comics, ganz im Gegensatz zu Emma Stone, die noch nie eine Geschichte gelesen hat und hier Gwen Stacy gibt. MJ, in der ersten Trilogie noch von Kirsten Dunst gespielt, hat in diesem (ersten?) Film noch keinen Platz gefunden, was eine neue Facette zu Peter Parker/Spider-man hinzufügt. Als Bösewicht wurde hier die Echse/Dr. Curt Conners eingesetzt, der durch Rhys Ifans ein ausdrucksstarkes, wie überzeugendes Gesicht erhält. Andrew Garfield darf hier hingegen einen jungen Peter Parker und einen ausgeflippten und manchmal sehr provozierenden Spider-Man geben. Dieser Spidy ist noch jung und nicht so edel, wie die Figur von Tobey Maguire. Unsere „freundliche Spinne aus der Nachbarschaft“ ist hier gar nicht mehr so freundlich und lässt es ganz schön krachen. Ein modernes Facelift, das dem Franchise gut tut.
Es ist nicht alles neu im „Spider-Man“-Universum. Viele Aspekte kennen Fans bereits durch den ersten Film aus dem Jahre 2002. Doch Marc Webb hat das ordentliche Drehbuch genutzt und nicht nur einen optisch höchst eindrucksvollen Film erschaffen, sondern vor allem einen, der keine Minute langweilig wurde. Das ist wegen der Schauspieler so, als auch wegen der kurzweiligen Inszenierung und dem starken Zug in der Geschichte. Obwohl über zwei Stunden lang, hält sich diese Handlung die Waage zwischen „Wer bin ich?“-Geschichte/Comicverfilmung und Action-Abenteuer. Wenn sich Spider-Man durch die Straßenschluchten New Yorks schwingt und sich der fiesen Echse entgegenstellt, dann ist das das, was wir sehen wollen: Action-Comichelden-Kino mit absolut überzeugenden Schauspielern, einer dramatischen, aber auch oft sehr situationskomischen Geschichte und einer kurzweiligen, optisch einwandfreien Inszenierung. Patriotische Einblendungen gibt es, wie schon im Ursprungsfilm auch hier. Es ist somit alles beim alten geblieben und dennoch brauchen wir neben vielen anderen Comichelden auch ihn: „Spider-Man“ is back – und wir sind froh, ihn wiederzuhaben.
Wissenswertes
Der Film wurde im englischen Original mit deutschen Untertiteln und in 3D gesehen und bewertet.
Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
The Amazing Spider-Man
The Amazing Spider-Man 2
Hier kommt ihr zu den Filmkritiken der "Spider-Man"-Reihe:
Spider-Man
Spider-Man 2
Spider-Man 3
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