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Regie
Doug Liman
Drehbuch
John August
Produzenten
Paul Rosenberg, Mickey Liddell, Matt Freeman
Genre Tragik-Komödie FSK 16 Filmlänge 103 min Land USA Kinostart 15.07.1999 Verleih Columbia Tristar |
Story
Kurz vor Weihnachten kreuzen sich in Los Angeles die Wege von vielen unterschiedlichen Leuten. Zum einen haben wir da die verschuldete Verkäuferin Ronna, die versucht ihren ersten Drogendeal zu machen. Ihre Freundin Claire, die Ronna als Unterpfand bei Großdealer lässt. Simon, ein Freund von Ronna und Claire, der mit Kumpels in Las Vegas so richtig die Sau raus lassen will und auf der Flucht vor zwei Gangstern das Spielerparadies schnell wieder verlassen muss. Und zu guter Letzt sind da noch die Ermittler Zack und Adam, die so ein bisschen schwul wirken und von der Ermittlungsarbeit eigentlich keinen Ahnung haben.
Schauspieler
Sarah Polley, Katie Holmes, Desmond Askew, William Fichtner, Jay Mohr, Timothy Olyphant, Scott Wolf, Taye Diggs, James Duval, Nathan Bexton, Jay Paulson, Jimmy Shubert
Filmkritik von Melanie Frommholz
So überdreht und konfus wie die Story sich liest, ist sie zunächst auch. Regisseur Doug Liman steigt „irgendwo“ in die Geschichte ein und erst Stück für Stück wird dem Zuschauer klar, wer hier eigentlich welches Spiel spielt und warum. Dafür wechselt er immer wieder die Perspektiven und so allmählich kommt man dahinter wie der Hase hier läuft. Man muss aber schon in der Stimmung sein, um an der mit absurdem Humor gewürzten Sex and Drugs-Story so richtig Gefallen zu finden. An der Leistung der Darsteller liegt das nicht, eher an der Frage „Was wollen die Macher uns mit diesem Film sagen?“ Sollen wir uns nun unterhalten oder einen schockierenden Einblick in das Lebensgefühl der jungen Leute in Los Angeles bekommen? In der passenden Stimmung ist die Antwort auf diese Frage bestimmt sonnenklar. Ansonsten ist man eher etwas ratlos.
