Crocodile Dundee in Los Angeles

Filmplakat Crocodile Dundee in Los Angeles
Regie Simon Wincer  Drehbuch Matthew Berry, Eric Abrams  Produzenten Paul Hogan, Lance Hool 
Genre Abenteuer Komödie  FSK Filmlänge 96 min
Land USA, Australien  Kinostart 21.06.2001  DVD-Start 24.06.2002  Verleih Constantin Film

Story

Mick "Crocodile" Dundee lebt mit seiner Frau Sue und seinem mittlerweile schulpflichtigen Sohn Mikey im Outback mitten in Australien ein ruhiges, beschauliches Leben - wenn man Krokodile jagen als beschaulich betiteln möchte. Doch dann kommt irgendwann der Anruf von Sues Vater, der seine Tochter bittet, für ein paar Wochen nach Los Angeles zu kommen, um ihm in seiner Firma tatkräftig unter die Arme zu greifen. Gesagt, getan. Sue reist mit Kind und Kegel in die Stadt der Engel - und landet prompt im nächsten gefährlichen Abenteuer, das nicht nur für sie, sondern auch für ihren Mann echt gefährlich werden könnte...

Schauspieler

Crocodile Dundee in Los Angeles Paul Hogan, Linda Koszlowski, Jere Burns, Jonathan Banks, Alec Wilson, Gerry Skilton, Steve Rackman, Serge Cockburn, Aida Turturro, Paul Rodriguez, Kaitlin Hopkins, David Clendenning, Duke Bannister, Betty Bobbit

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms Crocodile Dundee in Los Angeles Fünfzehn Jahre nach dem ersten „Crocodile Dundee - Ein Krokodil zum Küssen“ (1986) kam 2001 der dritte und dann auch hoffentlich letzte Streich des Krokodiljägers in die internationalen Kinos. Erneut schafften es die Macher, ihr Stammpersonal vor der Kamera zu vereinen. Paul Hogan ist wieder Mick „Crocodile“ Dundee in gewohnter Manier und auch seine Sue wird wieder von Linda Kozlowski gespielt. Diese fünfzehn Jahre sind an beiden jedoch nicht spurlos vorüber gegangen. Hogan, 62jährig, und die 43jährige Kozlowski wirken beide müde, lustlos und verbraucht. Von dem einstigen Zauber, der die beiden umgab, ist nahezu nichts mehr zu spüren. Da helfen die ausgegrabenen Sprüche aus den 80ern und die Liebesbezeugungen nun mal auch nichts mehr. Doch ganz so schlecht, wie „Crocodile Dundee in Los Angeles“ gemacht wird, ist er nicht. Es sind immer noch recht unterhaltsame Sequenzen entstanden und die Geschichte ist auch ganz nett, wenn sie jedoch auch nicht vor der Belanglosigkeit gerettet werden kann.
Wer den einzig wahren Crocodile Dundee liebt, sollte auch den einzig wahren Film dazu sehen, nämlich den ersten – und besten. Dort kann man auch heute noch herzhaft lachen. Die Fortsetzungen hingegen sind austauschbare Massenware.



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