The Women

Filmplakat The Women
Regie Diane English  Drehbuch Diane English  Produzenten Victoria Pearman, Mick Jagger, Bill Johnson, Diane English 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 114 min
Land USA  Kinostart 11.12.2008  DVD-Start 18.06.2009  Verleih Constantin Film

Story

Sylvie Fowler, ihres Zeichens Chefredakteurin eines Modemagazins, ist immer up to date, ständig gestresst und liebt das Kaufhaus Sax. Genau hier erfährt sie bei der Maniküre das Unfassbare: Stephen, der Ehemann ihrer besten Freundin Mary, hat eine Affäre mit einem billigen „Spritzergirl“ aus der Parfumabteilung. Mary ist die Vorzeigeehefrau aus Connecticut, mit Haus, Kind, Garten, Hund und viel sozialem Engagement. Während Sylvie noch mit sich ringt, ob sie Mary von der Affäre erzählen soll, geht diese selbst zur Maniküre und erfährt vom Seitensprung ihres bis dahin perfekten Ehemannes. Für Mary bricht eine Welt zusammen, doch dann rappelt sie sich wieder auf und erkennt, dass sie mehr kann als umgraben und dekorativ vor dem Kamin stehen.

Schauspieler

The Women Meg Ryan, Annette Bening, Eva Mendes, Jada Pinkett Smith, Debra Messing, Candice Bergen, Bette Midler, Carrie Fisher, Cloris Leachman, Debi Mazar, India Ennenga, Natasha Alam, Ana Gasteyer

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 3 von 5 Ms The Women Von Frauen, für Frauen, mit Frauen: Bei „The Women“ ist der Titel wirklich Programm. Männliche Protagonisten gibt es nur am Telefon oder in Form von schriftlichen Hinterlassenschaften. Die Verfilmung des gleichnamigen Broadwaystückes versprach im Vorfeld eine kurzweilige Komödie á la „Sex and the City“ zu werden, doch wo die „SatC-Mädels“ mit bissig-bösen Wortgefechten der Extraklasse und hintergründigem Humor punkten, ist die Vierer-Kombo um Meg Ryan einfach nur „nett“ und „harmlos“. Die wenigen guten Szenen sind leider auf den gesamten Film verteilt, wobei ein echtes kleines Highlight noch am Schluss auf den geneigten Zuschauer wartet. Den vier Hauptdarstellerinnen kann man an der Misere jedoch keine Schuld geben, sie kämpfen sich bravourös durch ein Drehbuch, was ständig mit angezogener Handbremse fährt. Meg Ryan ist zwar immer noch lieb, Annette Bening bei weitem keine so klasse Chefredakteurin wie Meryl Streep in „Der Teufel trägt Prada“ und Debra Messing einfach zu wenig zu sehen. Im Gegenzug dazu gibt eine heiße Jada Pinkett Smith als Lesbe und einen Kurzauftritt der wie immer göttlichen Bette Midler. Eva Mendes kann ihre Biestqualitäten jedoch aufgrund von zu wenig Screentime auch nicht wirklich entfalten. Alle zusammen mühen sich redlich, die etwas antiquiert wirkende Story ins Jahr 2008 zu hieven, scheitern jedoch immer wieder an allzu moralisch-korrekt angehauchten Dialogvorgaben und einer Inszenierung die einfach zu brav wirkt. So gesehen ist „The Women“ wahrlich kein schlechter Film, er kommt nur mindestens 10 Jahre zu spät in die Kinos.

Wissenswertes

The Women "The Women" basiert auf dem gleichnamigen Broadway-Stück von Clare Boothe Luce.



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Kommentare

Markus schreibt am 09.01.09, 13:13
So ein schrecklicher film. Bin reingezwungen worden. Immerhin hab ich nicht dafür zahlen müssen
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