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Marley & ich
Marley & me
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Regie
David Frankel
Drehbuch
Scott Frank
Produzenten
Gil Netter, Karen Rosenfelt
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 115 min Land USA Kinostart 05.03.2009 DVD-Start 10.07.2009 Blu-ray-Start 10.07.2009 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Eigentlich war das Leben von John und Jenny perfekt. Mit ihrem unerzogenen, aber überaus liebenswerten Hund Marley und zwei guten Jobs, hätte es für das junge Pärchen besser und glücklicher kaum verlaufen können. Doch dann beschließen John und Jenny eine Familie zu gründen. Nachdem es erst nach einigen Anläufen klappt, ist Jenny endlich schwanger. Leider ist das Glück in diesem Fall aber nicht auf der Seite der Verliebten – Jenny erleidet eine Fehlgeburt. Schon kurze Zeit später ist sie jedoch wieder schwanger und bringt neun Monate später einen gesunden Jungen zur Welt. In den kommenden Jahren folgen zwei weitere Kinder. Das Familienleben hat jedoch nicht nur Höhen. John, Jenny, die drei Kinder und Hund Marley durchleben schwierige Zeiten, die die junge Familie auf eine harte Probe stellen…
Schauspieler
Jennifer Aniston, Owen Wilson, Alan Arkin, Eric Dane, Haley Bennett, Jennifer Wiener
Filmkritik von Kathrin Lang
Schon der Trailer zu „Marley & ich“ hatte etwas Verwirrendes an sich. Ein Hund, der rennt – am Strand. Und ihm hinterher Owen Wilson und die bezaubernde Jennifer Aniston. Schluss, aus, das war’s! Der Film hat, im Gegensatz zum Trailer, dann tatsächlich um einiges mehr zu bieten. Hauptsächlich eine Story, die die Jahre im Schnelldurchgang geradezu durchrennt. Ehe man sich versieht ist der kleine Hund ein großer Hund, das junge und frivole Pärchen eine Großfamilie mit drei Kindern und hauseigenem Swimmingpool. Uff. Nicht ganz zu Unrecht fühlt sich der Zuschauer von den schnellen Zeitsprüngen verwirrt. Doch vor allem leidet die Story unter diesem Stilmittel. Dieser wird weder Raum noch Zeit zur Entfaltung gelassen, wodurch sie seltsam unstimmig und nicht wie aus einem Guss wirkt.
Auch die bizarre Genremischung bekommt „Marley & ich“ so ganz und gar nicht: Aus der zu Beginn noch lustigen Komödie mit romantischen Ambitionen, wird schon bald ein allemal drittklassiges Familiendrama, das am Schluss mit einem viel zu langen Happy-Showdown aufwartet. Auch beinhaltet dieser Genremix mindestens eine handvoll Szenen, die ganz offensichtlich unnötig und ganz und gar überflüssig sind und in ihrem Kontext deplaziert wirken.
Wirklich schade, denn „Marley & ich“ hätte Potential gehabt. Doch hier wurde ordentlich geschludert und eine in ihrem Ansatz tolle Idee, grundlos an die Wand gefahren.
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Kommentare
Karsten schreibt am 10.08.11, 07:36
Ich muss Kathrin Lang leider widersprechen: Der Film ist definitiv gut! Zu Beginn eine sehr lustige Komödie, wartet er am Ende zu einem echten Drama auf - das ist ungewöhnlich, aber mal etwas anderes. Zudem verpackt der Film tiefgehende Botschaften über Freundschaft und Glück auf eine sehr angenehme Art und nicht wie andere Dramen mit der Holzhammer-Methode. Ich kann den Film nur empfehlen!

