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Der Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam
The Englishman Who Went Up a Hill but Came Down a Mountain
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Regie
Christopher Monger
Drehbuch
Christopher Monger
Produzent
Sarah Curtis
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 99 min Land Großbritannien Kinostart 11.01.1996 DVD-Start 01.09.2005 Verleih Buena Vista International |
Story
Der erste Weltkrieg wirft noch einen dunklen Schatten über die Welt, als George Garrad und Reginald Anson sich im Auftrag des königlichen Vermessungsamtes aufmachen, um in Wales Berge zu vermessen. In der kleinen Ortschaft Ffynnon Garw ist man stolz darauf, den ersten Berg in Wales sein Eigen nennen zu können. Entsprechend skeptisch tritt man den Landvermessern gegenüber. Und tatsächlich ist das Misstrauen berechtigt, kommen die beiden Engländer doch von ihrem Berg herunter und behaupten die Messung hätte ergeben, dass der Hausberg nur ein Hügel ist, da 16 Fuß zu niedrig. Dies können die Dorfbewohner nicht auf sich sitzen lassen. Während Garrad und Anson mit allen Mitteln im Ort aufgehalten werden, beginnt die Dorfgemeinschaft mit dem Unterfangen, aus einem Hügel einen Berg zu machen
Schauspieler
Hugh Grant, Tara Fitzgerald, Colm Meaney, Ian McNeice, Ian Hart, Kenneth Griffith, Tudor Vaughn, Hugh Vaughn, Robert Pugh, Robert Blythe, Garfield Morgan, Lisa Palfrey, Dafydd Wyn Roberts, Ieuan Rhys, Anwen Williams
Filmkritik von Melanie Frommholz
Unweit der walisischen Hauptstadt Cardiff haben 1917 die Bewohner des Örtchens Ffynnon Garw tatsächlich ihren Haushügel aufgeschüttet, damit er in den Karten als Berg verzeichnet wurde. Eine herrliche Geschichte, der der Drehbuchautor und Regisseur Christopher Monger in einer locker leichten Komödie ein kleines filmisches Denkmal setzte. Mit reichlich Lokalkolorit versehen und die Rivalität zwischen Engländern und Walisern aufs Korn nehmend, unterhält „Der Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam“ mit einer beschwingten Handlung und sympathischen Figuren. Hugh Grant, nach „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ international durchgestartet, überzeugt mit seiner ganz persönlichen Mischung auch Zurückhaltung und Charme, während Tara Fitzgerald als fesches Mädel den Männern den Kopf verdreht und Colm Meaney und Ian McNeice die Riege der knorrigen Typen anführen.
Amüsant und kurzweilig - der Film mit dem wohl längsten Titel der Kinogeschichte erzählt eine historische Begebenheit mit viel Sympathie für Land und Leute neu und unterhält mit einer netten Liebesgeschichte.
Wissenswertes
1917 wurde der Berg tatsächlich von den Dorfbewohnern aufgeschüttet. Als die Dreharbeiten Mitte der Neunziger Jahre beginnen sollten, wurde der Berg erneut vermessen. Jedoch fehlten mit den neuen Messmethoden wieder ein paar Meter. So machte sich die Dorfgemeinschaft wieder mit Schaufel und Eimer auf, um ihren Berg auch offiziell als solchen behalten zu können.
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