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Verliebt in Sally
Home Fries
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Regie
Dean Parisot
Drehbuch
Vince Gilligan
Produzenten
Mark Johnson, Barry Levinson, Lawrence Kasdan, Charles Newirth
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 90 min Land USA DVD-Start 06.04.2000 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Die hochschwangere Sally arbeitet in einem Fast-Food-Restaurant und ist ziemlich verzweifelt, weil der Vater ihres Kindes, ein älterer Familienvater, wenig Interesse an einer Zukunft mit ihr und seinem Kind zeigt. Dann stirbt der untreue Ehemann – und das ist der Beginn einer Odyssee für Sally. Denn ihr Liebhaber wurde im Auftrag seiner eifersüchtigen Ehefrau von den beiden Söhnen um die Ecke gebracht. Die beiden Hubschrauberpiloten haben den treulosen Vater mit ihrem Helikopter zu Tode erschreckt – was allerdings nicht ohne Zeugen geblieben ist. Dummerweise war ausgerechnet Sally unwissentlich Zeugin des Verbrechens – über die Funkkopfhörer des Fast-Food-Restaurants konnte sie alles mitanhören. Das wissen nun auch die beiden Söhne, weshalb Dorian als Mitarbeiter von Sally eingeschleust wird – er soll herausfinden, wie viel die tatsächlich weiß. Sein Bruder Angus würde die unliebsame Zeugin am liebsten sofort umbringen, doch Dorian verliebt sich in die süße Sally – ohne zu ahnen, dass sein Vater auch der Vater ihres Kindes ist. Als ihm diese Tatsache allerdings bewusst wird, tut Dorian alles, um seinen mordlustigen Bruder auf eine falsche Spur zu führen.
Schauspieler
Drew Barrymore, Luke Wilson, Catherine O'Hara, Jake Busey, Shelley Duvall, Kim Robillard, Daryl Mitchell, Lanny Flaherty, Chris Ellis
Filmkritik von Stefanie Rufle
Ja, doch, das ist tatsächlich die Handlung einer Komödie und nicht etwa eine der abenteuerlichen Lügengeschichten des Barons von Münchhausen! Hier haben Drehbuchautor und Regisseur wirklich alles aufgefahren, was ihnen an obskuren und verdrehten Ideen in den Kopf kam, einmal kräftig durchgeschüttelt, und heraus kam „Verliebt in Sally“. Eine hanebüchene Rahmenhandlung, die immer verworrener und undurchschaubarer wird, trägt wenig dazu bei, eine Komödie witzig oder besonders originell zu machen. Im Gegenteil, je länger diese Farce andauert, desto verärgerter und gelangweilter wird man. Was zu Beginn noch ganz reizvoll ist, gibt im Verlauf des Films bald nur noch Anlass zu gelangweiltem Achselzucken. Da hilft es auch wenig, dass Drew Barrymore und Luke Wilson ein echtes Traumpaar abgeben – die Romanze der beiden Hauptfiguren geht im verwirrenden Kuddelmuddel völlig unter.

