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Nackt
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Regie
Doris Dörrie
Drehbuch
Doris Dörrie
Produzent
Norbert Preuss
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 100 min Land Deutschland Kinostart 19.09.2002 DVD-Start 21.07.2003 Verleih Constantin Film |
Story
Drei Paare, drei unterschiedliche Ausgangssituationen. Emilia und Felix waren fünf Jahre zusammen und sind seit kurzem getrennt. Charlotte und Dylan sind durch Dylans Börsengänge zu Millionären geworden und sind aber dennoch mit wenig in ihrem Leben zufrieden. Annette und Boris sind immer noch glücklich und verliebt wie am ersten Tag.
Eines Abends treffen sich diese Sechs zum Abendessen. Es scheint wie früher zu sein und als ob die Zeit sich nicht weitergedreht hätte. Doch das ist es nicht. Felix kommt auf die Idee ein Spiel zu spielen, das auf psychologischen Wissenschaften beruht: Stimmt es wirklich, dass sich Paare nicht mehr erkennen, wenn sie sich die Augen verbinden? Das Spiel beginnt, und hat schwerwiegende Folgen für alle Beteiligten...
Schauspieler
Heike Makatsch, Benno Fürmann, Alexandra Maria Lara, Jürgen Vogel, Nina Hoss, Mehmet Kurtulus
Filmkritik von Thomas Ays
Doris Dörrie ist in Deutschland mit Sicherheit keine Unbekannte und gehört mit ihren Filmprojekten zu den führenden Filmemacherinnen des Landes. Immer wieder schafft sie es mit eindrucksvollen Stoffen ihr Publikum zu finden und dieses zu begeistern.
Im Fall von „Nackt“ ist jedoch nur durchschnittliches, deutsches Kino entstanden. Es dauert zu lange, bis der Film in Fahrt kommt. Der Mittelteil ist dann sehr komisch und der Schluss doch sehr typisch. Dennoch schafft es dieser Film vor allem wegen seiner Darsteller zu punkten. Heike Makatsch, Benno Fürmann, Alexandra Maria Lara, Jürgen Vogel, Nina Hoss und Mehmet Kurtulus agieren wie immer äußerst glaubhaft und wissen genau, was sie tun müssen, um überzeugend ihre Rollen zu spielen. Wären sie nicht, wäre es mit Sicherheit ein ganzes Stück belangloser geworden.
Wissenswertes
Beim Deutschen Filmpreis gab es für „Nackt“ eine Nominierung und einen Preis als bester Film. Auch bei der Goldenen Kamera war der Film erfolgreich, sodass Jürgen Vogel den Preis als bester Schauspieler gewann. In Venedig wurde „Nackt“ ebenfalls nominiert.
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