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Honey 2
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Regie
Bille Woodruff
Drehbuch
Alyson Fouse, Blayne Weaver
Produzent
Paul Hellerman
Genre Tanzfilm FSK 6 Filmlänge 111 min Land USA Kinostart 23.06.2011 DVD-Start 27.10.2011 Blu-ray-Start 27.10.2011 Verleih Universal Pictures |
Story
Maria hat nur einen Traum: sie möchte Tänzerin sein und mit diesem Beruf ihren Lebensunterhalt verdienen. Keine einfache Aufgabe für die gerade frisch auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassene Waise. In einer Schule, in der sie Sozialstunden ableisten muss, trifft sie jedoch auf eine junge Tanzcrew. Da sich Maria ihrer alten Tanzcrew nicht mehr anschließen will, da diese nicht unwesentlich daran schuld ist, dass Maria im Gefängnis gelandet ist, beschließt sie den neuen Tanzbegeisterten in der Schule eine Chance zu geben. Sie bietet sich als Trainerin und Choreographin an und will zusammen mit ihrer neuen Crew sogar einen Dance-Wettbewerb gewinnen. Die kommenden Wochen muss hart trainiert werden. Die Trainingsphase wird jedoch von einigen Schicksalsschlägen immer wieder gestört…
Schauspieler
Katerina Graham, Mario López, Seychelle Gabriel, Audrina Patridge, Randy Wayne, Brandon Molale, Lonette McKee, Gerry Bednob, Melissa Molinaro, Fatimah Hassan, Tyler Nelson, Duncan Tran, Casper Smart, Brittany Perry-Russell
Filmkritik von Kathrin Lang
Mit seinem Kinodebüt „Honey“ feierte Videoclip-Regisseur Bille Woodruff 2003 beachtlichen Erfolg. Wenngleich er den Regeln des Genres strickt Folge leistete, brachte er mit „Honey“ doch einen visuell ansprechenden und mit Jessica Alba in der Hauptrolle gut unterhaltenden Tanzfilm in unsere Kinos. Jetzt, viele Jahre später, ist es erneut Bille Woodruff, der auf dem Regiestuhl Platz nimmt, wenn die Bühne für die zweite „Honey“-Tanzrunde eröffnet wird. Fraglich ist jedoch, ob er mit der losen Fortsetzung an alte Erfolge anknüpfen können wird. Verhalf „Honey“ der talentierten Jessica Alba 2003 noch zum Leinwanddurchbruch, dürfte dem neuen Tanzsternchen Katerina Graham („The Vampire Diaries“) wohl kaum gleiches Schicksal blühen. Auch wenn außer Frage steht, dass Graham eine talentierte Tänzerin ist, ihren athletischen Körper überaus vorteilhaft einzusetzen weiß, so scheint sie jedoch Vieles zu sein, aber gewiss keine Schauspielerin. Ihr Repertoire an unterschiedlichen Gesichtsausdrücken ist schnell ausgeschöpft. Facettenreich oder gar glaubhaft ist ihre darstellerische Leistungen an keiner Stelle.
Dass die Geschichte von „Honey 2“ schnell zusammengefasst und erzählt ist, ist im Rahmen des Genres schon lange keine Überraschung mehr. Alle Filme bedienen sich schamlos der gleichen Storyidee, um diese möglichst elegant mit atemberaubenden Tanzszenen auszuschmücken. Zumindest rein optisch hat sich „Honey 2“ auch wenig vorzuwerfen. Die Tanzmoves sitzen, das Szenenbild ist toll designt und die Tänzer sind fraglos ein optischer Augenschmaus. Leider jedoch wird „Honey 2“ jeglicher Zauber entzogen, sobald die Aufmerksamkeit von den Tanzszenen auf die tragischen Lebensgeschichten, die sich rechts und links der Bühne abspielen, gelenkt wird. Obwohl „Honey 2“ diese Schwäche mit eigentlich jedem einzelnen Konkurrenzfilm innerhalb des Genres teilt, gelingt es der Fortsetzung doch besonders unerträglich zu werden. Nahezu talentfreie Schauspieler und Dialoge, die gehaltloser nicht sein könnten, lassen „Honey 2“ trotz atemberaubenden Tanzeinlagen zur wahren Geduldsprobe im Kinosessel werden.
Die Reihe umfasst folgende Teile:

