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Kiss & Kill
Killers
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Regie
Robert Luketic
Drehbuch
Bob DeRosa, Ted Griffin, Michael Brandt, Derek Haas
Produzenten
Scott Aversano, Ashton Kutcher, Jason Goldberg, Mike Karz
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 100 min Land USA Kinostart 05.08.2010 DVD-Start 02.12.2010 Blu-ray-Start 02.12.2010 Verleih Kinowelt |
Story
Nach einer gescheiterten Beziehung verbringt Jen zusammen mit ihren Eltern den Urlaub in einem Nobelhotel in Nizza – und lernt dort den umwerfend gut aussehenden Spencer kennen. Es kommt, wie es kommen muss: Die beiden verlieben sich heftig ineinander und bald schon kann man sie frisch verheiratet in der ganz normalen Vorstadt-Idylle antreffen. Es sieht so aus, als wäre das junge Paar vom Glück verwöhnt, auch wenn Jens Vater offensichtlich nicht so ganz mit seinem Schwiegersohn einverstanden ist.
Doch an Spencers 30. Geburtstag schlägt dann das Schicksal gnadenlos zu. Was der nämlich seiner Jen verschwiegen hat, ist eine äußerst bewegte und höchst illegale Vergangenheit: Spencer war bis zu dem Tag, an dem er Jen kennen lernte, ein internationaler Geheimagent, der auch vor dem einen oder anderen Mord nicht zurückschreckte. Inzwischen hat er seinen Job zwar längst an den Nagel gehängt, doch damit ist sein ehemaliger Arbeitgeber alles andere als einverstanden. So kommt es, dass Spencer plötzlich von einer ganzen Horde von Killern gejagt wird – denn auf ihn wurde ein Kopfgeld von 20 Millionen Dollar ausgesetzt.
Schauspieler
Katherine Heigl, Ashton Kutcher, Tom Selleck, Catherine O'Hara, Alex Borstein, Katheryn Winnick, Rob Riggle, Kevin Sussman, Mary Birdsong, Larry Joe Campbell
Filmkritik von Stefanie Rufle
Alles an der Story von „Kiss & Kill“ hört sich nach einer superwitzigen und amüsanten Komödie an, bei der man sich auf jede Menge Lachsalven gefasst machen kann. Die Voraussetzungen sind eigentlich ideal, die Schauspieler viel versprechend und auch Regisseur Robert Luketic („Die nackte Wahrheit“) ist durchaus Komödien erfahren. Dennoch enttäuscht „Kiss & Kill“ in fast allen Punkten. Wo der Einstieg noch durchaus witzig ist und mit einigen guten Gags punkten kann, versandet diese Komödie im Laufe der Handlung in Belanglosigkeit. Daran kann auch ein durchaus überzeugender Ashton Kutcher nichts ändern, ist seine Figur doch die einzige, die bis zum Ende glaubwürdig und authentisch ist. Alle weiteren Charaktere können weder überzeugen, noch fügen sie sich glaubwürdig in diese immer löchriger werdende Geschichte ein. Nichts ist hier schlüssig oder gar logisch, eine Ungereimtheit jagt die nächste, so dass der Zuschauer am Ende nur noch verärgert und gelangweilt den Kopf schütteln kann.
All das wäre vielleicht ja noch nebensächlich, wenn „Kiss & Kill“ wenigstens das wichtigste Kriterium einer guten Komödie erfüllen würde – nämlich die Zuschauer dazu zu bringen, Tränen zu lachen. Doch auch hier versagt dieser immer belangloser werdende Film beinahe gänzlich. Katherine Heigl nervt ziemlich schnell in ihrer Rolle des blonden Dummchens, das doch nur wissen möchte, ob es nun endlich schwanger ist. Auch wenn man zu Anfang das Gefühl hat, Heigl könne eigentlich mehr, versinkt sie irgendwann wieder in ihrer gewohnten Grimassenschneiderei. Hinzu kommt, dass sie und Kutcher so gar nicht miteinander harmonieren und auch Tom Selleck als misstrauischer Schwiegervater, der offensichtlich komisch sein soll, ist eigentlich nur penetrant. „Kiss & Kill“ ist eine kaum als komisch zu bezeichnende Komödie mit riesigen Logiklöchern und Handlungsschwächen, die zwar über einige ganz amüsante Dialoge verfügt und auch gute Action-Sequenzen aufweist, insgesamt aber eher enttäuscht.
Wissenswertes
Während der Dreharbeiten war besonders Ashton Kutcher voll dabei: Er schlug einen Stuntman, als sie eine Actionsequenz drehten, bewusstlos.
Tom Selleck, den meisten aus der TV-Serie "Magnum" bekannt, feierte mit "Kiss & Kill" sein Leinwand-Comeback. In den vergangenen zehn Jahren drehte er ausschließlich fürs Fernsehen.
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