Das Ding aus einer anderen Welt

The Thing

Filmplakat Das Ding aus einer anderen Welt
Regie John Carpenter  Drehbuch Bill Lancaster  Produzenten David Foster, Lawrence Turman 
Genre Horror  FSK 16  Filmlänge 104 min
Land USA, 1982  DVD-Start 04.03.2010  Blu-ray-Start 04.03.2010  Verleih Universal Pictures

Story

Es ist eisigkalt in der Antarktis, als ein Forscherteam eines Tages eine seltsame Begegnung hat. Zwei norwegische Männer jagen einen Hund durchs ewige Eis bis zu der Station der Amerikaner. Weil die den Hund schützen wollen, kommt es zum Kampf und die Norweger sterben. Warum sie es auf den Hund abgesehen hatten, bleibt ihr Geheimnis, was mit ihnen gestorben ist. Also machen sich Hubschrauberpilot R.J. MacReady und ein Arzt auf den Weg ins norwegische Lager, um herauszufinden, was dort vor sich geht. Dort angekommen, finden sie nur Leichen und eine ausgebrannte Station. Zurück im Lager müssen sich die Männer dann mit einer neuen Gefahr auseinandersetzen: Mit einem Ding aus einer anderen Welt...

Schauspieler

Das Ding aus einer anderen Welt Kurt Russell, Wilford Brimley, T.K. Carter, David Clennon, Keith David, Richard Dysart, Charles Hallahan, Peter Maloney, Richard Masur, Donald Moffat, Joel Polis, Thomas G. Waites, Norbert Weisser, Larry J. Franco, Nate Irwin, William Zeman

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Das Ding aus einer anderen Welt Fast 30 Jahre nach "Das Ding aus einer anderen Welt", belebte der Horror-Experte John Carpenter ("Halloween") das Franchise neu und legt mit seiner Version einen gänzlich anderen Film vor, als es noch 1951 der Fall war. Massiv blutiger und um einiges einfacher macht es sich der Filmemacher nach einem Drehbuch von Bill Lancaster. Es wird schnell offenbar, auf was es Carpenter abgesehen hat und worauf seine Prioritäten lagen. Auf Atmosphäre und guten Dialogen, glaubwürdigen Figuren und logischen Szenen jedenfalls nicht. Der Hauptaugenmerk lag eindeutig auf den Effekten, viel Kunstblut und einigen aufwendigen Ausstattungssequenzen. Aus heutiger Sicht kann man diese Szenen nicht sehr ernst nehmen und auch Charme lässt "Das Ding aus einer anderen Welt" vermissen. Man merkt, in welcher Zeit dieser Streifen entstanden ist und welche Art Figuren "in" waren. Kurt Russell's Typ Mann und die dementsprechenden rhetorischen Fähigkeiten machen deutlich, in welcher Zeit der Film entstanden ist. Es ist eine, zugegeben gut gemachte Hülle, die jedoch nicht ausreichend viel hergibt. Carpenter schafft es jedoch einwandfrei, den Zuschauer im Dunkeln zu lassen, wer nun der Feind in dieser Männerriege ist und welche Motive das Ding verfolgt. Insofern ist "Das Ding aus einer anderen Welt" lediglich durchschnittliche 80er Jahre Horror-Unterhaltung geworden, die veraltete Figurenzeichnungen verfolgt, die heute keiner mehr sehen will.

Wissenswertes

Das Ding aus einer anderen Welt Von den Razzie-Awards gab es eine Nominierung für die schlechteste Musik.

Dieser Stoff wurde bereits mehrere Male verfilmt:
Das Ding aus einer anderen Welt (1951)
Das Ding aus einer anderen Welt (1982)
The Thing (2011)



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