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Die fast vergessene Welt
Land of the Lost
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Regie
Brad Silberling
Drehbuch
Chris Henchy, Dennis McNicholas
Produzenten
Sid Krofft, Marty Krofft, Jimmy Miller, Julie Wixson Darmody
Genre Science-Fiction-Komödie FSK 12 Filmlänge 104 min Land USA Kinostart 01.10.2009 DVD-Start 04.02.2010 Verleih Universal Pictures |
Story
Der Wissenschaftler Dr. Rick Marshall kann nur wenige Anhänger seiner sonderbaren Theorie finden: Er glaubt, via eines technischen Apparates, die Raum-Zeit-Barrieren durchbrechen und damit in einer anderen Zeit, die parallel zu der unseren läuft, landen zu können. Gerade als er schon aufgegeben und das Projekt mehr oder minder begraben hat, verleiht ihm die junge und ambitionierte Studentin Holly neuen Antrieb. Sie gehört zu der kleinen Minderheit, die an Ricks Experiment glaubt und ihn letztlich sogar dazu ermutigt, die Zeitreisemaschine zu Ende zu bauen. Und tatsächlich: Es funktioniert und die beiden werden durch ein Portal in eine andere Welt geschleust, in der Dinosaurier ebenso wie weiterentwickelte Affen ihr Zuhause haben…
Schauspieler
Will Ferrell, Anna Friel, Danny R. McBride, Jorma Taccone, Pollyanna McIntosh, Mousa Kraish, Michael Papajohn, Shane Baumel, Eve Mauro
Filmkritik von Kathrin Lang
In den USA floppte „Die fast vergessene Welt“ an den Kinokassen gewaltig. Durchschnittliche Optik und schwache Witze trübten, trotz gut gerührter Werbetrommel, das Kinovergnügen der Amerikaner. Im Nachhinein ist dies nur teilweise nachvollziehbar. Die Adaption der TV-Serie „Im Land der Saurier" aus den 70er Jahren weist zwar durchaus einige Mängel auf, wird hierzulande jedoch bestimmt seine Fans finden. Die Kulissen, die eine gewisse Studioatmosphäre versprühen, können als Hommage an die alte und billig produzierte Serie verstanden werden und der eigensinnige Witz als zugespitztes Statement an den Humor der Fernsehnation. Kenner und Liebhaber der ehemals sehr beliebten TV-Serie werden gewiss so manchen nostalgischen Moment verleben, während das etwas jüngere Publikum und Freunde speziellen Trash-Humors einige amüsante und unterhaltsame Minuten vor der Leinwand erleben dürfen. Vor allem Will Ferrell, der mit seiner Rolle in „Die fast vergessene Welt“ seine bisherige Spitzenleistung abgeliefert haben dürfte, steigert das Kinovergnügen ungemein. Sein Part als leicht begriffsstutziger, aber überaus einfältiger Wissenschafter Dr. Rick Marshall steht ihm außerordentlich gut und stärkt seine Position in Hollywood ungemein. Zwar muss man ihn auch nach diesem Science-Fiction-Action-Komödien-Mix nicht unbedingt mögen, doch kann man ihm ein gewisses Talent nicht absprechen. Sein Schauspiel erinnert stellenweise an gelungenen Slapstick der Vergangenheit und erzielt vor allem durch eine abgefahrene Mimik und Gestik schnell seine Wirkung.
„Die fast vergessene Welt“: Eigensinniger Humor, den man mögen muss, gepaart mit nostalgischem Feeling und dazu passender Schauspielleistungen, die vor Lachen die Tränen in die Augen treiben kann.
Der Film basiert auf der amerikanischen 70er Jahre Kultserie „Im Land der Saurier". 