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Baby Mama
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Regie
Michael McCullers
Drehbuch
Michael McCullers
Produzenten
John Goldwyn, Lorne Michaels
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 99 min Land USA Kinostart 20.11.2008 DVD-Start 09.04.2009 Verleih Universal Pictures |
Story
Kate wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind. Blöd nur, dass sie mittlerweile 37 Jahre alt ist, außerdem einen T-förmigen Uterus hat, der eine Schwangerschaft so gut wie unmöglich macht, und zudem kein Mann in Sicht ist, der den Versuch einer Zeugung überhaupt mit ihr unternehmen würde. Da Kate ohnehin fast ausschließlich für ihren Job lebt, kommt ihr die Idee einer Leihmutterschaft eigentlich genau zur richtigen Zeit. Für satte 100.000 Dollar engagiert sie über eine Agentur also die quirlige Blondine Angie, die in den kommenden neun Monaten ihr Baby austragen soll. Überraschenderweise zieht Angie bereits nach wenigen Wochen bei Kate ein. In Kates Luxusapartment krachen zwei vollkommen verschiedene Welten aufeinander. Bis sich die beiden Frauen zusammengerauft haben, passieren so einige Streitereien und Missgeschicke…
Schauspieler
Tina Fey, Amy Poehler, Greg Kinnear, Dax Shepard, Romany Malco, Maura Tierney, Holland Taylor, Sigourney Weaver, Steve Martin, Erica Berg, Siobhan Fallon, Will Forte, Denis O'Hare
Filmkritik von Kathrin Lang
Tina Fey und Amy Poehler sind in den USA längst Gesichter, die jeder kennt. Während beide zum Ensemble von „Saturday Night Live“ gehören, hat sich Tina Fey zudem einen Namen durch ihre Hauptrolle in der Comedy-Serie „30 Rock“ gemacht. Obwohl beide Komikerinnen in der Vergangenheit bereits den ein oder anderen Leinwandauftritt absolviert haben, dürfte „Baby Mama“ sowohl für Fey, als auch für Poehler nun jedoch der erste ernstzunehmende Schritt in Richtung Kinokarriere bedeuten.
Obwohl „Baby Mama“ eine reichlich durchschnittliche Hollywoodgeschichte erzählt, die nur allzu offensichtlich auf ein strahlendes Happy-End hinausläuft, hebt sich die Komödie doch von Filmen mit vergleichbarem Thema und ähnlicher Machart ab. Dass „Baby Mama“ immer wieder hervorragend funktioniert und regelmäßig herzhaft zum Lachen bringt, hat sie vor allem den begnadeten Komikerinnen Tina Fey und Amy Poehler zu verdanken. Wann auch immer die beiden zusammen vor der Kamera stehen, ist Spaß in großem Maße vorprogrammiert. Egal ob als Erzfeindinnen, wie zu Beginn des Filmes, oder später als eingeschworenes Frauenduo im Kampf gegen die Männerwelt und das manchmal unfaire Leben im Allgemeinen – die beiden liefern in jeder Lage eine sensationell energiegeladene Show ab, die durchweg lustig unterhält. Störend wirken da jedoch die meisten der Nebenfiguren, die in ihrer gnadenlosen Überzeichnung einfach nur auf die Nerven gehen. Allen voran Steve Martin, der in seiner Rolle des Gurus mit Pferdeschwanz gehörig Nervpotential mit sich bringt. Auch Sigourney Weaver als Chefin der Leihmutteragentur steuert dem Film eher ein paar müde Witze, anstatt irgendeinen Mehrwert bei.
Michael McCullers hätte sich bei seinem Regiedebüt durchaus auf seine beiden starken Hauptdarstellerinnen verlassen können. Hätte er sich durchweg auf Tina Fey und Amy Poehler konzentriert, hätte man letztlich sogar beide Augen angesichts der nur all zu konstruierten Traumfabrikgeschichte zudrücken können. So jedoch fährt „Baby Mama“ ein bisschen zu viel Achterbahn und verkommt daher letztlich nur zu einer Komödie, die sich damit zufrieden geben muss, gutes Mittelmaß zu sein.
"Baby Mama" ist Michael McCullers Regiedebüt. 