Wolfman

The Wolfman

Filmplakat Wolfman
Regie Joe Johnston  Drehbuch Andrew Kevin Walker  Produzenten Bill Carraro, Andrew Z. Davis, Benicio Del Toro 
Genre Horror-Thriller  FSK 16  Filmlänge 102 min
Land USA  Kinostart 11.02.2010  DVD-Start 05.08.2010  Verleih Universal Pictures

Story

Lawrence Talbot ist bekannter und beliebter Schauspieler und gibt momentan den Hamlet auf Englands großen Bühnen, als er eine Nachricht von Gwen, der Verlobten seines Bruders, erhält. Selbiger ist verschwunden und nun soll Lawrence helfen, ihn wieder zu finden. Zuhause bei seinem Vater angekommen, erfährt er, dass sein Bruder tot aufgefunden wurde – Zerfetzt und entstellt. Er gibt Gwen das Versprechen, nicht zu ruhen, bis der Mörder gefasst ist. Doch das gestaltet sich als ziemlich schwierig, denn der „Mörder“ ist ein Monster. Ein Werwolf, der die gesamte Gegend in Angst und Schrecken versetzt. Als sich Lawrence bei Vollmond allein auf die Suche macht, wird er von dem riesigen Tier verletzt. Der Legende nach wird ein Verletzter selbst zu einem Werwolf…

Schauspieler

Wolfman Benicio Del Toro, Emily Blunt, Anthony Hopkins, Hugo Weaving, Geraldine Chaplin, Art Malik, Catherine Balavage, Richard James, Michael Cronin, Olga Fedori, Stuart St. Paul, Robert Roman Ratajczak, Nicholas Day

Filmkritik von Thomas Ays

Wolfman Regisseur Joe Johnston, der mit Filmen, wie „Jumanji“, „October Sky“ und „Hidalgo“ bereits große Erfolge im Kino feiern konnte, verneigt sich mit seinem „Wolfman“ vor den Klassikern des Genres und liefert einen Film ab, der atmosphärisch und traditionsgemäß ausgefallen ist. Hier liegt auch schon der „Wolf“ begraben: Ein wenig überraschender, individueller und „frischer“ hätte das Ganze dann doch werden dürfen.
OSCAR-Preisträger Benicio del Toro trifft hier auf den ebenfalls OSCAR geadelten Anthony Hopkins und steht dem Psycho-Thriller erprobten Urgestein in nichts nach. Del Toro kann solche Rollen mit Leichtigkeit spielen. Jene Parts, für die es einen Schauspieler braucht, der leicht kränklich oder angeschlagen aussieht, ist er die erste Wahl. Erwartungsgemäß liefert er auch in „Wolfman“ eine überzeugende Leistung ab. An der Seite dieser zwei ausdrucksstarken Männer bleibt eine Emily Blunt eindeutig zu blass. Schade.
Neben den beiden Herren sind vor allem die Maske und die visuellen Effekte des Films zu würdigen. Die Werwölfe und deren Umsetzung sind schlicht großartig und schreien geradezu nach einem OSCAR.
Leider muss auch in diesem speziellen Fall wieder die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft in einer Filmkritik genannt werden. Vielleicht sollte sich die FSK überlegen, mit einem Brillenhersteller zu fusionieren, oder zumindest mit einem solchen zusammenzuarbeiten. „Wolfman“ ab 16 Jahren freizugeben, grenzt schon an Dummheit und bestätigt erneut die vollkommene Inkompetenz dieser Institution. Allmählich entsteht der Eindruck, auch die FSK-Freigabe ist nur eine Frage des richtigen Preises. Wie sonst sind derartig brutale Szenen ab 16 Jahren freizugeben?!

„Wolfman“ ist ein Genrefilm – und das durch und durch. Wer auf Werwölfe steht, der ist mit diesem atmosphärischen Streifen mehr als gut bedient. Sehenswerte und sehr blutige Unterhaltung ist hier garantiert!

Wissenswertes

Wolfman "Wolfman" ist laut Pressetext von dem Grenre-Klassiker „Der Wolfsmensch" inspiriert worden. Benicio Del Toros Make-Up dauerte 3 Stunden und eine weitere Stunde, um es wieder zu entfernen.
„Wolfman“ wurde mehrmals verschoben. Ursprünglich sollte der Film bereits 2007 in die Kinos kommen. Wegen des fehlenden Regisseurs konnte das Datum jedoch nicht gehalten werden. Man verschob die Erscheinung dann auf Anfang 2009, Ende 2009 und schließlich auf Anfang 2010.

Bewertungen

Thomas Ays Tom vergibt 4 von 5 Ms


Besucherbewertung
3.6 / 5  (14 votes)

Kommentare

Samir Aribi schreibt am 22.02.10, 23:54
Guter Film, aber sehr brutal!
Die FSK ab 16 ist ein Witz.
Der Film hat mindestens den Stempel "Keine Jugendfreigabe" verdient.
Nicole schreibt am 15.02.10, 15:07
Gut gespielt, gut besetzt, gute Effekte. Die Story ist aber eher unspektakulär - weckt hoffnungen und verläuft sich dann zum Ende hin doch sehr einfallslos. An Filme wie zB "Packt der Wölfe" kommt er bei weitem nicht heran, da dieser Film hier einfach nicht genug einfallsreichtum zeigt. Habe mir persönlich mehr davon erhofft. Fazit: Duchschnittskost.
Shruikan schreibt am 12.02.10, 00:09
"Wolfman" bietet genau das, was Horror-Fans wollen. Monster, Schrecken, Blut! Doch obwohl man schon sehr viele Wolfsmensch-Geschichten gesehen hat, bietet dieser Film trotzdem einen guten Horror-Faktor. Dabei ist vor allem die gute Inszenierung hervorzuheben. Blutig und eklig wird es in einigen Szenen, weshalb ich den Film nicht ab 16 freigegeben hätte. "Wolfman" ist ein solider und gut gemachter Horrorfilm, welcher nicht nur durch Schockeffekte, sondern auch durch eine gute Story und sehr gute Schauspieler brilliert. Mir hat's gefallen!
Jack van Meter schreibt am 07.02.10, 15:31
Diesen Film kann ich nur empfehlen.
Gute Effekte und super Story ;)
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