Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin

Confessions of A Shopaholic

Filmplakat Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin
Regie P. J. Hogan  Drehbuch Tim Firth, Tracey Jackson, Kayla Alpert  Produzent Jerry Bruckheimer 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 104 min
Land USA  Kinostart 12.03.2009  DVD-Start 16.07.2009  Verleih Walt Disney Pictures

Story

900 Dollar zeigt die Kreditkartenabrechung an. Die junge Journalistin Rebecca Bloomwood ist entsetzt. Jemand muss ihre Karte geklaut haben! Doch je länger sie darüber nachdenkt, desto deutlicher dämmert ihr, dass der Betrag doch stimmen könnte. Da war dieser Ausverkauf bei dem es die sagenhaften Designerklamotten gab und ja, auch diese Schuhe von Gucci wollten unbedingt gekauft werden. Ihre beste Freundin Suze weiß es schon lange. Rebecca hat ihre Kaufattacken nicht im Griff. Über 16.000 Dollar Schulden und ein überquellender Kleiderschrank sprechen eine untrügliche Sprache. Als die Gartenzeitschrift, bei der beide arbeiten, eingestellt wird, ist guter Rat teuer. Doch Rebecca fällt irgendwie immer auf die Blahnik-beschuhten Füße. Mit einem erschwindelten Lebenslauf schafft sie es, einen Job bei einem Wirtschaftsmagazin zu ergattern. Ausgerecht sie gibt fortan den Lesern Ratschläge im richtigen Umgang mit Geld. Ihr neuer Boss, der süße Luke Brandon, ist von ihrer frischen Art begeistert. Doch Rebecca hat sich nicht im Griff. Nur ein guter Einkauf macht sie glücklich und so setzt sie ihren neuen Erfolg mit weiteren Lügen aufs Spiel. Immer im Nacken; den fiesen Inkasso-Eintreiber Derek Smeath.

Schauspieler

Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin Isla Fisher, Hugh Dancy, Krysten Ritter, John Goodman, Joan Cusack, Leslie Bibb, Kristin Scott Thomas, John Lithgow, Julie Hagerty, Wendie Malick

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 3 von 5 Ms Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin „Kein Mann wird Sie je so glücklich machen wie ein Shop.“ Einer der ersten Sätze der Protagonisten Rebecca Bloomwood aus „Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin“ fasst die Problematik zusammen, der sich Regisseur P.J. Hogan in seinem neuen Film annimmt. Auf der Grundlage der Buchreihe von Sophie Kinsella versuchte der Filmemacher das durchaus ernste Thema der Kaufsucht in eine romantische und witzige Komödie zu verpacken. Ein heikler Mix, der nur bedingt gelingt. Die ernsten Aspekte wollen nicht zum Rest der Geschichte passen, der von einer jungen Frau erzählt, die mit ihrer direkten Art nicht nur den Traummann erobert, sondern auch frischen Wind in verstaubte Finanzfakten bringt. Wie sich die Hauptfigur Rebecca ein ums andere Mal aus einer Klemme lügt, ist einfach ab einem bestimmten Punkt nicht mehr komisch. Die Handlung holpert an diesen Schnittstellen und die Strahlkraft einer sympathischen Isla Fisher reicht nicht aus, um dies zu überdenken. Letztlich fehlt es „Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin“ an dem Charme und der Leichtigkeit, die Filme wie „Sex and the City“ oder auch „Der Teufel trägt Prada“ auszeichnet. Dort, wo die Genre-Kollegen noch eine Schippe drauf legen, bleibt „Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin“ leider Durchschnitt. Man hätte dem Gespann Isla Fisher/Hugh Dancy einen Film mit einem stimmigeren Gesamtkonzept gewünscht. Zusammen sind sie der große Pluspunkt des Streifens.

Wissenswertes

Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin "Shopaholic" basiert auf Büchern der Bestseller-Reihe rund um die Hauptfigur Rebecca Bloomwood von der Autorin Sophie Kinsella.



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Kommentare

Martha schreibt am 25.11.09, 15:36
Hallo! Ich habe den Film bereits zweimal gesehen und finde ihn nicht schlecht. Vermutlich liegt es auch daran, dass ich eine Frau bin.
Auf Männer wirkt der Film auf keinen Fall ansprechend.
Als ich den Film gesehen hatte, kam ich auf die Idee mir das Buch anzuschaffen.
Als ich das Buch aufschlug und die ersten Seiten gelesen hatte, dachte ich: "Ist das etwa das Buch auf welches der Film basiert???
Da war ich dann schon sehr enttäuscht, dass der Film mit dem dem Buch äußerst wenig gemeinsam hat.
Die Handlung des Buches ist komplett anders z.B. die Hochzeit von Suze, der Freundin der Protagonistin mit einem Mann namens Tarquin, der in dem Buch ihr Cousin ist. Lediglich die Namen von Rebecca und Luke sind der Wahrheit entsprechend.
Auch wenn der Film deutlich vom Buch abweicht, so finde ich doch, dass ein Aspekt dem Zuschauer gut vermittelt wird: die Probleme, die entstehen, wenn man seinen Kaufzwang nicht mehr unter Kontrolle hat und das ist ebenso ein wichtiges Thema im Buch.
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