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G-Force - Agenten mit Biss
G-Force
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Regie
Hoyt Yeatman
Drehbuch
Cormac Wibberley, Marianne Wibberley
Produzent
Jerry Bruckheimer
Genre Animation FSK 6 Filmlänge 87 min Land USA Kinostart 15.10.2009 DVD-Start 25.02.2010 Verleih Walt Disney Pictures |
Story
Darwin, Blaster, Juarez, Mooch und Speckles sind heiß auf ihren ersten Auftrag. Monatelang haben sie trainiert und sich fit gemacht, um der Beförderung zum FBI Spezial Agenten näher zu kommen. Doch nun hängt alles am seidenen Faden. Ihre Abteilung soll dicht gemacht werden, wenn es nicht bald brauchbare Ergebnisse gibt. Undercover-Nager haben eben gerade keine Konjunktur im Geheimdienstgeschäft. Dabei sind die drei Meerschweinchen, die Aufklärungsfliege und der Maulwurf mit dem Computerhirn doch längst bereit: Sie sind die G-Force und bereit, ihr Tierleben für das Wohl der Menschheit aufs Spiel zu setzen. Gelegenheit bekommen Darwin und Co. für ihren großen Einsatz, als sich der Verdacht erhärtet, dass der ehemalige Waffenhändler Saber irgendein Unheil mit den von ihm produzierten Haushaltsgeräten plant. Ganz nach dem Motto: „Kein Nager wird zurückgelassen“ machen sie sich auf, die Welt zu retten…
Schauspieler
Bill Nighy, Will Arnett, Kelli Garner, Zach Galifianakis, Niecy Nash, Tyler Patrick Jones, Chris Ellis, Justin Mentell, Helen Tucker, Synchronsprecher (englisches Original):, Nicolas Cage, Steve Buscemi, Penélope Cruz, Sam Rockwell, Tracy Morgan, Synchronsprecher:, Sonya Kraus, Götz Otto, Wigald Boning
Filmkritik von Melanie Frommholz
Coole Sprüche, fetzige Musik und klasse animierte Nagetiere: „G-Force – Agenten mit Biss“ macht zu Beginn nicht nur alles richtig sondern auch richtig Laune. Die Idee, Meerschweinchen zu FBI Agenten zu machen klingt zwar völlig durchgeknallt, funktioniert aber erstaunlich gut. Mit der nötigen Portion Selbstironie legt sich diese Produktion mächtig ins Zeug und punktet mit witzigen Einfällen und einem guten Erzähltempo. Leider hält der Film den Erwartungen, die man nach dem ambitionierten Auftakt hatte jedoch von Minute zu Minute weniger stand. Zunehmend gewinnt man den Eindruck, dass die Macher zwar nach wie vor gute Ideen hatten, jedoch diese weniger gut in eine schmissige Story verpacken konnten. Zwar hat auch die zweite Filmhälfte klar ihre Highlights, wie zum Beispiel vier Meerschweinchen in einem heißen Kugel-Flitzer, die die menschlichen FBI-Agents abhängen, oder einen knuffigen Hurrley, in der deutschen Fassung klasse gesprochen von Wigald Boning. Die Dialoge sind aber disney-like mit moralischen Botschaften überfrachtet. So erfahren wir, dass auch Meerschweinchen aus der Zoohandlung gute Meerschweinchen sind und zu Höherem berufen sein können. Der Bösewicht ist auch nur ein armer Tropf mit schlechter Kindheit und am Ende haben sich wieder alle lieb. Das ist nett, aber wenig überraschend.
„G-Force – Agenten mit Biss“ - In der 3-D-Version sicherlich kurzweiliges Popcornkino für die Sinne. In 2-D bleibt ein netter Familienfilm, bei dem man die moralische Botschaft mit dem Holzhammer deutlicher hört.
